Fragen und Antworten

Von A wie Anrechnung bis Z wie Zusatzqualifikation: Bildungswege können unterschiedlich gestaltet werden. In unseren FAQs finden Sie die wichtigsten Antworten und viele weiterführende Links zu Themen der akademischen und beruflichen Ausbildung.

In welcher Situation befinden Sie sich?

Ich weiß noch nicht, welchen Weg ich einschlagen will.

Ich möchte mein Studium abschließen.

Ich möchte das Studium wechseln.

Ich will mein Studium abbrechen.

Detailaufnahme: Weibliche Hand mit rot lackierten Nägel hält eine weiße Computermaus in der Hand, daneben eine Tastatur.

In diesem FAQ finden Sie zahlreiche Hinweise auf Informationen, Beratung und Tests im Netz.

JOBSTARTER / Fotograf: Thilo Schoch


Ich weiß noch nicht, welchen Weg ich einschlagen will.

STUDIEN- UND BERUFSORIENTIERUNG

Studium- oder Ausbildung: Was passt besser zu mir?

Diese Frage können nur Sie selbst beantworten. Am besten finden Sie die Antwort, indem Sie sich selbst gründlich unter die Lupe nehmen. Fragen Sie sich:

  • Was interessiert mich und wo liegen meine Stärken?
  • Welche Optionen gibt es generell?
  • Und welche Möglichkeiten habe ich persönlich?

Die ersten beiden Fragen beantworten Sie, in dem Sie über sich selbst nachdenken, mit Ihren Eltern und Freunden sprechen, Praktika absolvieren oder Kompetenztests durchführen. Letztere finden Sie für eine erste Orientierung auch online.

Die anderen beiden Fragen lassen sich leichter beantworten: Informieren Sie sich im Netz oder vor Ort über die Optionen in der akademischen und der beruflichen Bildung. Die Angebote sind zahlreich. Einige ausgewählte Infoportale finden Sie unter Linktipps.

Linktipps:

Hochschulkompass

Der Hochschulkompass ist ein Angebot der Hochschulrektorenkonferenz und gibt einen umfassenden Überblick über alle Fragen rund ums Studium. Unter „Studium“ finden Sie außerdem Hilfe bei der Studienwahl sowie eine Studiengang-Suche. Darüber hinaus können Sie auch nach Angeboten in bestimmten Regionen und nach speziellen Studienformen wie Teilzeit-Studienangebote suchen.

abi.de

Generelle Informationen und Erfahrungsberichte zu Studium und Beruf finden Sie auf der Website abi.de. Das Portal der Bundesagentur für Arbeit richtet sich zwar primär an Schülerinnen und Schüler, bietet aber auch Inhalte und Tipps für Studierende.

BERUFENET

Auf dem Webportal der Bundesagentur für Arbeit können Sie nach Berufen suchen und sich über diese informieren. Insgesamt finden Sie dort 3.200 aktuelle Berufsbeschreibungen.

studienwahl.de

Das Webportal Studienwahl.de der Bundesagentur für Arbeit und der Kultusministerkonferenz ist ein umfangreicher Studienführer, der alle Fragen rund ums Studium beantwortet.

studifinder.de

Welches Studium passt am besten zu mir? Das Webportal studifinder.de bietet einen kostenlosen Neigungstest an. Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen zum Studieren in Nordrhein-Westfalen und können ein eigenes Profil einrichten. Studifinder.de ist ein Serviceportal der Hochschulen in NRW. Ab 2017 bietet Studifinder nicht nur Informationen zu den Studiengängen in NRW, sondern zu den bundesweiten Studienangeboten. Daneben bietet das Internet-Portal dann auch Informationen über alternative Lehrstellen und Weiterbildungsangebote.

Zukunftsnavi

Die Website der Einstiegs GmbH bietet Ihnen die Möglichkeit, Ausbildungsberufe und Studiengänge nach Ihren Interessen zu suchen. Circa 1.000 Angebote von Hochschulen, Schulen und Unternehmen sind gelistet.

Welche Studienfächer gibt es und welches Fach passt zu mir?

Es gibt über 10.000 akkreditierte Studiengänge. Bei der Menge ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten und sich für das Passende zu entscheiden. Informieren Sie sich zunächst über die Optionen. Wahrscheinlich können Sie schnell eingrenzen, ob Sie eher ein naturwissenschaftliches oder ein sprachwissenschaftliches Studienfach belegen möchten. Eignungstests geben hierbei erste Orientierung. Danach geht es sozusagen ans „Finetuning“. Folgende Fragen sollten bei Ihrer Entscheidung eine zentrale Rolle spielen: Was interessiert Sie? Und welchen Beruf möchten und können Sie mit diesem Studium ergreifen? Bei der Auswahl des Studienfaches müssen Sie außerdem prüfen, ob Sie die Zulassungskriterien erfüllen.

Linktipps:

Was kann man wo studieren?

Die Website hochschulkompass.de listet über 10.000 Studienangebote in ihrer Datenbank auf. Über die Suchfunktion können Sie nach Studientyp, Studiengangsmerkmalen, geografischen Merkmalen oder Fächergruppen filtern. Die Suche lässt sich mit dem Studien-Interessentest (SIT) kombinieren.

Studien-Interessentest (SIT) 

Wenn Sie Ihr Studienfach wechseln möchten, können Sie den Studien-Interessentest absolvieren (SIT). Dieser wurde von der Hochschulrektorenkonferenz in Zusammenarbeit mit ZEIT Online entwickelt und ist kostenlos.

studifinder.de

Welches Studium passt am besten zu mir? Das Webportal studifinder.de bietet einen kostenlosen Neigungstest an. Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen zum Studieren in Nordrhein-Westfalen und können ein eigenes Profil einrichten. Studifinder.de ist ein Serviceportal der Hochschulen in NRW. Ab 2017 bietet Studifinder nicht nur Informationen zu den Studiengängen in NRW, sondern zu den bundesweiten Studienangeboten. Daneben bietet das Internet-Portal dann auch Informationen über alternative Lehrstellen und Weiterbildungsangebote.

Self-Assessments der RWTH Aachen

Sie wissen nicht, welcher Studiengang zu Ihnen passt? Sie sind sich unsicher, welche Anforderungen Ihr Wunschfach an Sie stellt? Die Self-Assessments der RWTH Aachen helfen Ihnen, diese Fragen zu beantworten. Sie unterstützen Sie dabei, Ihre Stärken und Schwächen zu identifizieren. Sie zeigen Ihnen außerdem anhand von verschiedenen Aufgaben auf, was Sie in den ersten Semestern des Studiums erwartet.

Self-Assessments der Philipps-Universität Marburg

Die Marburger Online-Self-Assessments sollen Sie bei der Entscheidung für den passenden Studiengang unterstützen. Die Studienorientierungstests für die Studiengänge Chemie, Psychologie und Rechtswissenschaften können Sie kostenlos und anonym durchführen. Sie bearbeiten online verschiedene Aufgaben und Fragen und erhalten direkt im Anschluss eine individuelle Rückmeldung, wie gut ein Studiengang zu Ihnen passt.

Fit4TU – das Self-Assessment der TU Braunschweig

Um sich für ein Studienfach und eine Universität zu entscheiden, benötigt man eine angemessene Vorstellung davon, was einen im Studium des jeweiligen Faches erwartet. Das Self-Assessment der TU Braunschweig gibt Ihnen die nötige Hilfestellung bei dem wichtigen Schritt der Studienwahl.

BORAKEL der Ruhr-Universität Bochum

Das Online-Beratungstool BORAKEL der Ruhr-Universität Bochum bietet Ihnen einen Neigungstest, Fragebogen sowie Videos zu den Themen Berufsweg, Studiengänge und Universität.

Wo kann ich meine Interessen und Kompetenzen testen?

Zahlreiche Persönlichkeits-, Interessen- und Kompetenztests können bereits online durchgeführt werden. Manche davon sind sogar kostenlos. Manchmal müssen Sie sich jedoch anmelden. Die Ergebnisse dienen lediglich zur groben Orientierung. Wenn Sie eine professionelle Analyse durchführen lassen möchten, fragen Sie bei der Zentralen Studienberatung Ihrer Hochschule nach Anbietern.

Linktipps:

Studien-Interessentest (SIT)

Wenn Sie Ihr Studienfach wechseln möchten, können Sie den Studien-Interessentest absolvieren (SIT). Dieser wurde von der Hochschulrektorenkonferenz in Zusammenarbeit mit ZEIT Online entwickelt und ist kostenlos.

Neigungstest: Welcher Beruf oder welches Studium passt zu mir?

Die Fachhochschule Köln bietet allen Unentschlossenen einen Neigungstest an. Als Ergebnis erhalten Sie passende Studiengänge und/oder Ausbildungsberufe. Sie können den Test kostenlos und anonym online durchführen.

was-studiere-ich.de

Der Neigungstest der Studieninformation Baden-Württemberg verrät Ihnen nicht nur, welches Studium am besten zu Ihnen passt, sondern auch welche Ausbildungsberufe für Sie in Frage kommen. Der Test kann kostenlos durchgeführt werden.

Interessenscheck

Der kostenlose „Interessenscheck“ von blickta kann online durchgeführt werden und dauert rund 15 Minuten. Allerdings müssen Sie sich vorab registrieren. Das Testergebnis gibt Ihnen einen groben Überblick über Ihre beruflichen Interessen und empfiehlt dazu passende Ausbildungsberufe und Studiengänge.

Berufecheck

Der Berufe-Check ist im Rahmen des von Deutscher Bundesstiftung Umwelt und Robert Bosch Stiftung geförderten, gemeinnützigen Projekts „Energiewende schaffen“ entstanden. Er deckt neben „klassischen“ Berufsfeldern der Erneuerbaren Energien beispielsweise auch Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und Vertrieb ab.

Wer kann mich persönlich beraten?

Fragen zur Studien- und Berufsorientierung beantworten Ihnen in der Regel:

  • die Zentrale Studienberatung
  • die Studienfachberatung
  • die Fachschaft
  • die Hochschulteams der Agenturen für Arbeit

Die Zentrale oder Allgemeine Studienberatung richtet sich an Studierende, aber auch an Studieninteressierte. Hier sind Sie richtig, wenn Sie einen Studienumstieg planen, sich über bestimmte Studienfächer informieren möchten oder über einen Studienabbruch nachdenken. Die Zentrale oder Allgemeine Studienberatung gibt Ihnen auch Tipps zur Studienorganisation und -planung. Außerdem zeigt Sie Ihnen Wege auf, wie Sie den Lernstoff bewältigen, mit Prüfungsangst umgehen oder sich motivieren können.

Die Studienfachberatung ist spezifischer als die Zentrale Studienberatung. Hier erfahren Sie mehr über ein bestimmtes Studienfach. Die Studienfachberatung ist für Sie interessant, wenn Sie gerade erst begonnen haben zu studieren und sich orientieren wollen. Bei der zuständigen Fachschaft erhalten Sie Tipps zur Prüfungsvorbereitung, Hinweise auf Veranstaltungen und studienfachrelevante Materialien von anderen Studierenden. Sie können sich selbst aktiv bei der Fachschaft engagieren.

Die Hochschulteams der Agentur für Arbeit unterstützen Sie beim Übergang vom Studium in den Beruf – sei es nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums oder nach einem Studienabbruch. Die Beraterinnen und Berater zeigen Ihnen mögliche Berufe auf, helfen Ihnen bei der Suche nach einer Stelle und unterstützen Sie bei der Bewerbung.

Linktipps:

ArbeiterKind

Das Internetportal richtet sich an Schüler/-innen und Studierende, die als erste in ihrer Familie einen Studienabschluss anstreben. Sie finden hier Informationen zur Finanzierung des Studiums, zu Praktika und Auslandsaufenthalten und den Perspektiven nach Abschluss des Studiums.

Kurswechsel?! Ein Wegweiser bei Studienzweifeln und Studienabbruch für die Region Leipzig

Die Broschüre richtet sich an Studierende aus dem Raum Leipzig. Sie finden in dem „Nachschlagewerk“, jeweils nach Fragen sortiert, Informations- und Beratungsangebote aus Leipzig. Außerdem enthält die Brsochüre eine Checkliste.

Ich benötige mehr Zeit zur beruflichen Orientierung. Welche Optionen habe ich?

Zur beruflichen Orientierung nach dem Studienabbruch können Sie

  • ein Praktikum machen,
  • eine Zeit lang ins Ausland gehen,
  • ein freiwilliges soziales oder freiwilliges ökologisches Jahr absolvieren oder
  • sich für den Bundesfreiwilligendienst bewerben.

Praktika geben Ihnen die ideale Möglichkeit, um sich beruflich zu orientieren. Fast alle Unternehmen bieten Praktika an. Für ein Praktikum bewerben Sie sich genauso wie für eine Ausbildungsstelle oder einen Job – mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. Die Praktikumsdauer kann sich über wenige Wochen oder auch mehrere Monate erstrecken. Ebenso kann die Vergütung variieren. Wurden früher häufig noch unbezahlte Praktika ausgeschrieben, so gilt seit dem 1. Januar 2015 der Mindestlohn für Praktikanten von 8,50 Euro pro Stunde. Diesen erhalten Sie allerdings nicht, wenn Sie ein Pflichtpraktikum während Schule, Ausbildung oder Studium oder ein Praktikum absolvieren, das weniger als drei Monate dauert.

Bei einem Auslandsaufenthalt haben Sie verschiedene Optionen, zum Beispiel Work & Travel, Au-Pair-Jobs, Freiwilligendienste, Sprachreisen oder Auslandspraktika. Für einen Auslandsaufenthalt benötigen Sie einen gültigen Reisepass, eine Auslandskrankenversicherung und eventuell Impfungen. Bei „Work & Travel“ oder im Au-pair-Job finanzieren Sie Ihren Auslandsaufenthalt ganz oder teilweise durch die Arbeit, die Sie vor Ort ausüben. Generell ist ein Auslandsaufenthalt aber recht kostspielig: Die meisten Auslandsprogramme verlangen eine Gebühr für Vermittlung und Organisation. Dazu kommen Reisekosten, Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Freizeitgestaltung. Prüfen Sie, ob Sie Ihren Auslandsaufenthalt gegebenenfalls über ein Stipendium finanzieren können.

Ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr können Sie dann machen, wenn Sie nicht älter als 27 Jahre alt sind. Entgegen des Namens kann der Freiwilligendienst auch nur sechs oder sogar 18 Monate lang sein. Bewerbungen richten Sie direkt an den Träger, bei dem Sie sich engagieren möchten. Anbieter sind in der Regel Vereine, Verbände oder kirchliche Einrichtungen. Der Bundesfreiwilligendienst steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Berufstätige und Personen, die 27 Jahre oder älter sind, können den Bundesfreiwilligendienst auch in Teilzeit absolvieren. Mindestvoraussetzung ist eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche. Als sogenannter „Bufti“ können Sie sich für soziale, kulturelle oder forschungsorientierte Projekte sowie für den Umwelt- und Naturschutz engagieren.

Linktipps:

Ab ins Ausland

Auf dem Webportal der Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung finden Sie umfassende Informationen zum Thema Auslandsaufenthalt nach der Schule, während der Ausbildung und nach der Ausbildung. Die Website ist ein Angebot der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

Raus von zu Haus

Auf dem Webportal der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland finden Sie Informationen zu den verschiedenen Formen eines Auslandsaufenthalts, den Ländern und der Finanzierung. Über eine Online-Beratung können Sie außerdem nach einem für Sie passenden Programm suchen.

Freiwilliges soziales Jahr

Die Website informiert ausführlich über das freiwillige soziale Jahr, stellt Träger vor und gibt Einblicke in die Arbeit der „Freiwilligen“. Über eine Karte können Sie Ansprechpartner in Ihrer Region finden. Sie erfahren außerdem, wie Sie sich für ein freiwilliges soziales Jahr bewerben können.

Freiwilliges ökologisches Jahr

Die Website informiert ausführlich über das freiwillige ökologische Jahr, stellt Träger vor und gibt Einblicke in die Arbeit des Bundesarbeitskreises. Sie erfahren außerdem, wo und wie Sie das freiwillige ökologische Jahr auch im Ausland absolvieren können.

Bundesfreiwilligendienst

Die Infoplattform des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben informiert ausführlich über den Bundesfreiwilligendienst. Darüber hinaus berichten „Buftis“ von ihren Erfahrungen. Auf einer Deutschlandkarte können Sie nach Einsatzstellen suchen.

Welche Möglichkeiten bestehen im Ausland?

Sie können im Ausland

  • jobben („Work & Travel“, Au-Pair),
  • ein Praktikum absolvieren,
  • studieren,
  • einen Freiwilligendienst ableisten,
  • eine Sprache lernen,
  • einen Teil Ihrer Ausbildung absolvieren oder
  • eine berufliche Weiterbildung machen.

Teile des Studiums und der Ausbildung können im Ausland absolviert werden. Möchten Sie davon unabhängig ins Ausland, können Sie zwischen vielen Optionen wählen. Bei Praktika oder einer vorrübergehenden Berufstätigkeit im Ausland steht die Arbeit im Zentrum. Sie sammeln dann wertvolle Praxiserfahrung, die sich auch im Lebenslauf gut macht. Bei „Work & Travel“ und „Farmarbeit“ können Sie Arbeit und Freizeit miteinander verbinden und Ihren Auslandsaufenthalt ganz oder teilweise durchs jobben finanzieren. Freiwilligendienste sind oft ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich. In die Kategorie „Lernen im Ausland“ fallen Sprachreisen, Zusatzqualifikationen und andere Weiterbildungsangebote. Für einen Auslandsaufenthalt benötigen Sie einen gültigen Reisepass, eine Auslandskrankenversicherung und eventuell Impfungen. Generell ist ein Auslandsaufenthalt aber recht kostspielig: Die meisten Auslandsprogramme verlangen eine Gebühr für Vermittlung und Organisation. Dazu kommen Reisekosten, Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Freizeitgestaltung. Prüfen Sie, ob Sie Ihren Auslandsaufenthalt gegebenenfalls über ein Stipendium finanzieren können. Weitere Informationen zu den verschiedenen Auslandsaufenthalten finden Sie in unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Ab ins Ausland

Auf dem Webportal der Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung finden Sie umfassende Informationen zum Thema Auslandsaufenthalt nach der Schule, während und nach der Ausbildung. Die Website ist ein Angebot der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

weltwärts – der entwicklungspolitische Freiwilligendienst

Über 5.000 Einsatzplätze in über 80 Ländern: Mit dem Lerndienst weltwärts können Sie Ihre Sprachkenntnisse verbessern, Arbeitserfahrungen sammeln und interkulturelle Kompetenzen erwerben. Gleichzeitig leisten Sie einen Beitrag in einem lokalen Projekt. „weltwärts“ ist ein Gemeinschaftswerk des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Raus von zu Haus

Auf dem Webportal der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland finden Sie Informationen zu den verschiedenen Formen eines Auslandsaufenthalts, den Ländern und der Finanzierung. Über eine Online-Beratung können Sie außerdem nach einem für Sie passendem Programm suchen.

Los geht‘s: Plane deinen Auslandsaufenthalt

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Auslandsaufenthalt während der Ausbildung finden Sie auf der Website „Berufliche Bildung – Praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

STUDIEN UND HINTERGRUNDINFOS

Wo finde ich weitere Hintergrundinformationen zum Thema Studienzweifel und Studienabbruch?

Politik, Wissenschaft und Fachöffentlichkeit beschäftigen sich aufgrund der relativ hohen Studienabbruchsquoten seit einigen Jahren mit den Ursachen, die zum Studienabbruch führen. In den daraus entstandenen Studien und Berichten finden Sie viele Informationen, Statistiken und Hintergründe zum Thema Studienzweifel und Studienabbruch. Die relevantesten Veröffentlichungen sind folgende:

Exmatrikuliertenbefragung 2010 bis 2014 (2015)

Der Bericht präsentiert die Ergebnisse der Exmatrikuliertenbefragungen der Universität Konstanz aus den Jahrgängen 2010 bis 2014. In den Umfragen beantworteten Absolventinnen und Absolventen sowie Abgängerinnen und Abgänger unter anderem Fragen zur Studienmotivation, Studienfinanzierung und ihren Zukunftsplänen. Auf dieser Grundlage stellt der Bericht dar, welche Faktoren den Studienerfolg beeinflussen und welche Gründe gegebenenfalls zu einem Studienumstieg oder -ausstieg führen.

„Die Entwicklung der Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen“ (2014)

Die Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) ermittelt die Studienabbruchsquoten von deutschen Studierenden anhand statistischer Berechnungen auf der Basis des Absolventenjahrgangs 2012. Die Daten werden unter anderem nach Studiengang, Hochschulform und Fächergruppen ausgewertet und mit den Ergebnissen aus den Vorjahren in Bezug gesetzt. Eine Einordnung oder Interpretation der Daten erfolgt in dieser Studie nicht.

Ergänzende Information: „Studium abgebrochen: Was nun?“: Interview mit Sören Isleib vom DZHW

„Die Entwicklung der Schwund- und Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen“ (2012)

Die Studie des ehemaligen Hochschul-Informations-Systems (heute: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung) ermittelt die Studienabbruchsquoten von deutschen und ausländischen Studierenden anhand statistischer Berechnungen auf der Basis des Absolventenjahrgangs 2010. Die Daten werden außerdem nach Abschlussart ausgewertet und mit den Ergebnissen aus den Vorjahren in Bezug gesetzt. Eine Einordnung oder Interpretation der Daten erfolgt in dieser Studie nicht.

„Ursachen des Studienabbruchs in Bachelor- und in herkömmlichen Studiengängen“ (2010)

Auf Grundlage der Ergebnisse einer bundesweiten Befragung von Exmatrikulierten des Studienjahres 2007/08 hat das ehemalige Hochschul-Informations-System (heute: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung) Ursachen für den Studienabbruch ermittelt. Die Analyse zeigt, welche Motive für einen Studienabbruch vorliegen können, welche Faktoren den Studienabbruch bedingen und zu welchem Zeitpunkt ein Studium im Durchschnitt abgebrochen wird. Die Motive werden zusätzlich nach Fächergruppen ausgewertet.

Wo finde ich weitere Hintergrundinformationen zu den Chancen außerhalb der Hochschule?

Nach einem Studienabbruch können Sie unterschiedliche Wege einschlagen. Mit einer dualen Berufsausbildung legen Sie ein sicheres Fundament für Ihre berufliche Zukunft. Nach der Ausbildung sind die Perspektiven auf eine feste Anstellung, ein gutes Gehalt sowie Aufstiegs- und Karriereoptionen in der Regel sehr gut. Folgende Studien belegen dies:

„Studienabbrecher für die duale Berufsausbildung gewinnen“ (2014)

Mit Hilfe des Expertenmonitors hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Berufsbildungsfachleute gefragt, welche Chancen und Risiken sie bei der Integration von Studienabbrecherinnen und -abbrechern in die duale Berufsausbildung sehen. Die Ergebnisse der Befragung zeigen unter anderem auf, wo Herausforderungen und Potenziale bestehen und mit welchen Konzepten und Maßnahmen Studienaussteigerinnen und -aussteiger für die duale Berufsausbildung gewonnen werden sollen.

„Neue Chancen für kluge Köpfe – Berufliche Integration von Studienabbrecherinnen und -abbrechern als Beitrag zur Fachkräftesicherung“ (2013)

Der Artikel aus dem Monatsbericht 09/2013 „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) führt kurz ins Thema Studienabbruch ein und stellt dann ein Netzwerkprojekt aus Hessen vor. Das Netzwerk aus Universitäten, der Bundesagentur für Arbeit und den Kammern berät Studienaussteigerinnen und -aussteiger. Außerdem werden Unternehmen für die Integration von Studienabbrecherinnen und -abbrechern in Ausbildung sensibilisert.

„Netzwerkaufbau und -moderation zum Thema, Berufliche Integration von Studienabbrechern/ Modellprojekt Hessen“ (2012)

Die Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein durch das BMWi gefördertes Modellprojekt in Hessen untersucht. Das Modellprojekt hatte zum Ziel ein Beratungsnetzwerk für Studienabbrecherinnen und -abbrecher aufzubauen. Der Endbericht der Studie beschreibt die Entwicklung des Moderationskonzeptes und stellt die zentralen Erkenntnisse und Empfehlungen aus der Projektarbeit vor.

„Berufliche Integration von Studienabbrechern vor dem Hintergrund des Fachkräftebedarfs in Deutschland“ (2010)

Die Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Studie zur beruflichen Integration von Studienabbrecherinnen und -abbrechern durchgeführt. Der Abschlussbericht der Studie fasst Erkenntnisse zum Studienabbruch im MINT-Bereich, zum beruflichen Verbleib von Studienabbrecherinnen und -abbrechern sowie zu deren beruflicher Integration zusammen – sowohl aus Sicht der Studienaussteigerinnen und -aussteiger sowie aus Sicht der Unternehmen.

Ich möchte mein Studium abschließen.

LERNSTRATEGIEN UND ZEITMANAGEMENT

Wie kann ich lernen, mit Prüfungsangst besser umzugehen?

Ob in Schule, Studium oder Beruf – Prüfungsangst kann dazu führen, dass Sie Ihr Potenzial nicht richtig ausschöpfen können. Je nachdem, wie stark Ihre Prüfungsangst ausgeprägt ist, können Sie dieses Problem mit einfachen Methoden oder aber auch mit einer professionellen Beratung angehen. Für die „leichte“ Form der Prüfungsangst finden Sie in unseren Linktipps Hinweise und einige wirkungsvolle Techniken. Wenn Sie an starker Prüfungsangst leiden, scheuen Sie sich nicht, das Gespräch mit Expertinnen und Experten zu suchen. Die psychologische Beratung der Studentenwerke ist dann Ihre erste Anlaufstelle.

Linktipps:

Prüfungsangst verstehen und bewältigen

Generelle Informationen zum Thema und viele Tipps zum Umgang mit Prüfungsangst finden Sie auf der Website der Freien Universität Berlin.

Leitfaden zum Umgang mit Prüfungsangst

Die Universität Bielefeld hat einen Leitfaden für Studierenden entwickelt, der ihnen helfen soll, Prüfungsängste zu verstehen und diesen konstruktiv zu begegnen. Der Leitfaden enthält auch eine Checkliste für konkreten Prüfungssituationen.

Prüfungsangst überwinden

Studierender der Universität Stuttgart präsentieren auf dem studentischen Blog „USUS“ fünf Strategien gegen die Prüfungsangst.

Wie lerne ich, meine Zeit besser einzuteilen?

Ein gutes Zeitmanagement mindert Stress und ist auch für das spätere Berufsleben von hoher Bedeutung. Wenn Sie sich oft „verzetteln“, Abgabetermine nicht einhalten oder den Stoff für Prüfungen bis zum entsprechenden Tag nicht bewältigen können, haben Sie die Möglichkeit beispielsweise ein Seminar oder einen Workshop zum Thema Zeitmanagement zu besuchen. Fragen Sie bei der Zentralen Studienberatung an Ihrer Hochschule nach Anbietern. Dort erhalten Sie außerdem Tipps, wie Sie Ihre Arbeits- und Lernzeit besser einteilen. In unseren „Linktipps“ finden Sie ebenfalls einige Informationen zum Thema Zeitmanagement.

Linktipps:

Leitfaden zum Selbst- und Zeitmanagement der Universität Bielefeld

Der ausführliche Leitfaden gibt Hilfestellung bei der Einteilung der Arbeits- und Lernzeit. Darüber hinaus gibt es Literaturhinweise und eine Checkliste.

Zeitmanagement im Studium

Der Online-Vortrag von Nadia Blüthmann stellt in vier Schritten die wichtigsten Aspekte zu einem erfolgreichen Selbstmanagement vor. Das Video ist Teil des offenen Online-Kurses „Studier- und Medienkompetenz Online“ der Universität Hamburg.

Wie kann ich lernen, Dinge nicht immer wieder aufzuschieben?

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Volksweisheiten wie diese bringen bei ausgeprägtem Hang zum Aufschieben nicht viel. Daher finden Sie in unseren Linktipps bessere Ratschläge.

Linktipps:

Prokrastinationsambulanz der Universität Münster

Bei einer ausgeprägten Neigung zur Prokrastination können Sie die Spezialambulanz an der Universität Münster aufsuchen. Mehr Informationen zu den Leistungen der Ambulanz finden Sie auf deren Website.

Projekt „Prokrastinationspraxis“ der Freien Universität Berlin

Auf der Website finden Sie Informationen über Prokrastination und einen Selbsttest mit sofortigem Feedback.

Präsentation zur Infoveranstaltung „Schluss mit dem ewigen Aufschieben“

Das Prokrastinationsprojekt der Freien Universität Berlin bietet Informationsveranstaltungen zum Thema „Prokrastination“ an. Die dazugehörige Präsentation ist online abrufbar.

 Wie kann ich das (hohe) Lernpensum besser bewältigen?

Das „Lernen lernen“ ist sicher eine der größten Herausforderungen des Studiums. Wenn Sie das Gefühl haben, das Lernpensum nicht bewältigen zu können, sich gestresst und überfordert fühlen, können Sie versuchen an folgenden Stellschrauben zu drehen:

  • bestimmte Lernstrategien anwenden
  • neue Lernmethoden testen
  • Zeit realistisch einteilen (Zeitmanagement)

Die Beratungsstellen an den Hochschulen können Ihnen konkrete Tipps zu Lernstrategien, Lernmethoden und Zeitmanagement geben. Viele Tipps und Methoden finden Sie auch online. Ein paar davon stellen wir Ihnen unter „Linktipps“ vor.

Linktipps:

Wie lernt man an der Hochschule?

Das umfangreiche Dossier auf studienwahl.de geht auf verschiedene Aspekte des Lernens während des Studiums ein und stellt unterschiedliche Lern- und Prüfungsformen vor. Besonderes Augenmerk wird auf die Studiengänge Medizin, Maschinenwesen, BWL und Theologie gelegt.

Die beste Lernstrategie für sich entdecken

Gerade zu Beginn des Studiums ist eine Umstellung des bisher gewohnten Lernstils erforderlich. Denn das Arbeiten und Lernen an der Hochschule erfordert andere Taktiken und Herangehensweisen als das Lernen in der Schule. Der Artikel auf abi.de informiert allgemein über das Lernen an der Hochschule, gibt Hinweise zu Lerntypen und verweist auf passende Hochschulangebote.

5 Strategien fürs Lernen

Wie lernt man zu Lernen? Der Artikel „Lernen lernen fürs Studium“ gibt Tipps, wie man das Lernpensum während des Studiums meistert. Der Text ist auf dem Blog „USUS“ erschienen. Auf dem Blog schreiben Studierende der Universität Stuttgart für Studierende über Themen aus dem Hochschulalltag.

Wie kann ich mich besser motivieren?

Hin und wieder unmotiviert in der Vorlesung zu sitzen ist normal. Sofern Sie aber dauerhaft unmotiviert sind, Sie sich jeden Tag in die Hochschule quälen und sich Ihre Unlust auf die Studienleistungen auswirkt, sollten Sie den Ursachen für Ihr Motivationstief auf den Grund gehen. Am wichtigsten ist es, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben: Was wollen Sie mit Ihrem Studium erreichen? Welchen Beruf möchten Sie ausüben? Interesse an den Studieninhalten und auch Spaß am Studium tragen ebenfalls zur Motivation bei. Gespräche mit der Familie oder Freunden oder auch bei den Beratungsstellen an Ihrer Hochschule können Ihnen weiterhelfen.

Linktipps:

Motivationsprobleme im Studium

Die psychologische Beratung der Freien Universität Berlin gibt Informationen und Tipps, wie Sie sich besser motivieren können.

Motivationslöcher im Studium: Tipps und Tricks

Wie können Sie sich zum Studium motivieren? Auf dem Studenten-Blog „USUS“ der Universität Stuttgart geben Studierende Tipps, wie Sie sich aus dem Motivationsloch holen können.

FINANZIERUNG DES STUDIUMS

Wie kann ich mein Studium finanzieren?

Miete, Heizung, Lebensmittel, Bücher – ein Studium kostet Geld. Nur die wenigsten Studierenden können dies aus der eigenen Tasche bezahlen. Sie können Ihr Studium folgendermaßen finanzieren:

  • eigener Verdienst („Jobben“)
  • BAföG
  • Stipendium
  • Studienkredit
  • Bildungsfonds
  • Unterstützung durch Familie, private Darlehen

In den meisten Fällen erhalten Studentinnen und Studenten Unterstützung von ihren Eltern, über 60 Prozent der Studierenden jobbt neben dem Studium. Viele Studentinnen und Studenten kombinieren zwei oder drei Finanzierungsmöglichkeiten miteinander. Sie gehen zum Beispiel jobben und erhalten zusätzlich BAföG.

Tipp:

Beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) können Sie sich in einem persönlichen Gespräch zur Finanzierung – und anderen Fragen rund um das Studium – informieren. Außerdem erhalten Sie bei Bedarf kostenlos eine allgemeine Rechts-, Mietrecht- oder Schuldenberatung.

Linktipp:

Was kostet mein Studium?

Mit dem Lebenshaltungskostenrechner auf ZEIT Online können Sie prüfen, wie viel Sie Ihr Studium ungefähr kosten wird. Zur Berechnung werden monatliche Ausgaben von Studierenden aus mehr als 40 Städten herangezogen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Finanzierungsmöglichkeiten erhalten Sie in den folgenden Fragen.

Wie finde ich einen Studentenjob und was muss ich dabei beachten?

Über 60 Prozent der Studierenden jobbt neben dem Studium. Wenn Sie Ihr Studium durch jobben (mit-)finanzieren möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • geringfügige Beschäftigung („Minijob“)
  • Werkstudententätigkeit
  • Freiberuflichkeit

Das müssen Sie beachten:
Als „ordentlicher Studierender“ dürfen Sie während der Vorlesungszeit nicht mehr als 20 Stunden arbeiten – es sei denn, Sie arbeiten überwiegend abends, nachts oder am Wochenende oder Ihr Job ist auf maximal drei Monate befristet. In den Semesterferien können Sie dagegen so viel arbeiten wie Sie wollen. Eventuell müssen Sie dann aber Sozialabgaben oder Steuern zahlen. Ihr Verdienst kann sich außerdem auf die Höhe des BAföG oder auf das Kindergeld auswirken.

Linktipp:

„Tipps für Studenten: Jobben und studieren“

Die Infobroschüre der Deutschen Rentenversicherung erklärt Ihnen, was Sie bei welcher Beschäftigungsart hinsichtlich Steuern und Sozialabgaben beachten müssen.

Geringfügige Beschäftigung („Minijob“)

Die meisten Studierenden sind geringfügig beschäftigt („Minijob“). Der Vorteil: Als Minijobber müssen Sie keine Steuern oder Sozialabgaben zahlen. Allerdings ist Ihr Verdienst auf 450 Euro im Monat limitiert. Sie können als Minijobber an bestimmten Wochentagen, auf Abruf oder mehrere Wochen am Stück in Vollzeit arbeiten, zum Beispiel als Saisonkraft während der Semesterferien – der sogenannte „kurzfristige Minijob“. Hierbei müssen Sie nur beachten, dass Sie nicht mehr als 70 Tage pro Kalenderjahr arbeiten. Minijobs für Studierende finden sich meist in der Gastronomie, der Logistik oder im Verkauf. Heiß begehrt unter Studierenden sind außerdem Tätigkeiten als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (HiWi) an Hochschulen oder im öffentlichen Dienst. Möchten Sie als HiWi arbeiten, informieren Sie sich am besten direkt an Ihrem Lehrstuhl, ob es momentan freie Stellen gibt. Andere Minijobs finden Sie in den gängigen Jobportalen, zum Beispiel auf Jobmensa.

Linktipps:

Minijob-Zentrale

Ausführliche Informationen zu Minijobs und eine Stellenbörse bietet das Portal der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

Studentenwerke.de

Das Infoportal des Deutschen Studentenwerks informiert über geringfügige Beschäftigung und kurzfristige Minijobs. Außerdem finden Sie auf dem Portal weitere Informationen zum Thema „Studieren und Jobben“.
 

Werkstudententätigkeit

Werkstudentinnen und -studenten arbeiten direkt im Unternehmen und sammeln somit wertvolle Praxiserfahrung. Auch der Verdienst ist gut: Als Werkstudent können Sie mehr als 450 Euro im Monat verdienen, müssen aber dennoch keine Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zahlen (sogenanntes „Werkstudentenprivileg“). Dies gilt allerdings nur so lange Sie weiterhin als „ordentliche Studentin“ bzw. „ordentlicher Student“ eingestuft werden, das heißt nicht mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten. Sobald Sie mehr als 415 Euro verdienen, müssen Sie sich außerdem selbst krankenversichern. Auch die Lohnsteuer wird fällig. Diese können Sie aber, sofern Sie nicht mehr als 8.652 Euro im Jahr verdienen, per Steuererklärung im Folgejahr wieder zurückholen.

Linktipp:

Studentenwerke.de

Das Infoportal des Deutschen Studentenwerks informiert über die Werkstudententätigkeit. Außerdem finden Sie auf dem Portal weitere Informationen zum Thema „Studieren und Jobben“.

Freiberuflichkeit

Nicht zuletzt können Sie freiberuflich arbeiten, zum Beispiel als Journalist/-in, Übersetzer/-in, Nachhilfelehrer/-in oder Webdesigner/-in. Als Freiberufler sind Sie relativ flexibel und autonom. Um Kunden von sich zu überzeugen, sollten Sie allerdings ein Mindestmaß an praxisrelevanter Erfahrung mitbringen – zum Beispiel durch Praktika. Der Verdienst ist vom Auftragsvolumen abhängig und variiert daher bei Freiberuflerinnen und Freiberuflern stark.

Linktipp:

Existenzgruender.de

Das Webportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie informiert ausführlich über alle Formen der Selbstständigkeit.

Was ist BAföG und wie kann ich es beantragen?

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, ist eine Sozialleistung, die Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse sowie Studierende beantragen können. Die Auszahlung ist an bestimmte Voraussetzungen und Bedingungen geknüpft. So wird zum Beispiel in der Regel nur die Erstausbildung gefördert und dies auch nur dann, wenn Sie jünger als 30 Jahre sind. Bevor Sie BAföG beantragen, sollten Sie daher überprüfen, ob Sie förderberechtigt sind. Lassen Sie sich zum Beispiel vom Studierendenwerk an Ihrer Hochschule beraten. Hier können Sie auch den Antrag auf Förderung stellen.

Das BAföG für Studierende ist zur Hälfte Zuschuss und zur anderen Hälfte als Darlehen angelegt. Das heißt, dass Sie nach Abschluss oder Abbruch Ihrer Ausbildung 50 Prozent des erhaltenen Geldes zinslos an den Staat zurückzahlen müssen – sobald Sie mindestens 1.070 Euro monatlich verdienen. BAföG wird in der Regel für den Zeitraum der Regelstudienzeit ausgezahlt. Die Beitragshöhe ist abhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen und, sofern Sie noch zu Hause wohnen oder verheiratet sind, vom Einkommen Ihrer Eltern bzw. Ihres Ehepartners. Der Höchstsatz beträgt momentan 670 Euro. Sofern Sie Kinder haben, die in Ihrem Haushalt leben, erhalten Sie weitere Zuschläge. Wenn das BAföG nicht ausreicht, um Ihre Miet- und Heizkosten zu decken, können Sie zusätzlich Leistungen beim Jobcenter beantragen.

Linktipps:

bafög.de

Auf dem Webportal BAföG des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finden Sie ausführliche Informationen zur Antragsstellung, zu den Rechtsgrundlagen und zu weiteren Fördermöglichkeiten.

„Das BAföG – Kompaktinformationen zur Ausbildungsförderung“

Der Flyer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fasst alle wichtigen Informationen zum BAföG kurz und knapp zusammen.

Welche Stipendien gibt es?

Die bequemste Art der Studienfinanzierung ist vermutlich ein Stipendium: Sie erhalten finanzielle Unterstützung, müssen dieses Geld nicht zurückzahlen und knüpfen viele Kontakte. Der Weg zum Stipendium ist allerdings nicht einfach: Um ein Stipendium zu erhalten, müssen Sie sich zunächst bewerben und in manchen Fällen aufwändige Auswahlverfahren durchlaufen. Außerdem können Sie sich nicht auf jedes Stipendium bewerben, sondern müssen vorab in Erfahrung bringen, ob Sie die notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Viele Stipendien werden an Studierende mit besonders guten Leistungen vergeben. Andere Stipendien möchten speziell Studierende mit Migrationshintergrund fördern, wieder andere Menschen mit Behinderung oder Alleinerziehende. Die meisten Stipendien werden von Stiftungen vergeben. Diese verfolgen in der Regel ein politisches, religiöses oder wirtschaftliches Interesse. Sie sollten daher insbesondere nach Stiftungen Ausschau halten, mit deren Ideen und Meinungen Sie sich im Großen und Ganzen identifizieren können. Bei über 2.000 Stipendien in Deutschland ist aber bestimmt auch für Sie etwas dabei.

Linktipps:

Stipendienlotse.de

Auf dem Portal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finden Sie eine Stipendien-Datenbank, die einen Großteil der in Deutschland verfügbaren Stipendien auflistet. Zahlreiche Filtermöglichkeiten machen es Ihnen einfach, das passende Stipendienprogramm zu finden.

DeutschlandSTIPENDIUM.de

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt das DeutschlandSTIPENDIUM. Auf der Website erfahren Sie, was es mit diesem Stipendium auf sich hat und wie Sie sich dafür bewerben können.

mystipendium.de

Die Initiative für transparente Studienförderung informiert auf mystipendium.de ausführlich über Stipendien in Deutschland und im Ausland. Neben einer Stipendien-Datenbank finden Sie außerdem weitere Informationen rund ums Thema Studium und Finanzierung.

Webportal des Deutschen Akademischen Austauschdienstes

Auf der Website des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhalten Sie unter anderem einen Überblick über Stipendien zur Finanzierung eines Auslandsstudiums.

Wie kann ich einen Studienkredit aufnehmen?

Wenn Sie keinen Anspruch auf BAföG haben, Ihren Eltern nicht auf der Tasche liegen wollen oder kein Stipendium ergattert haben, können Sie darüber nachdenken, einen Studienkredit aufzunehmen. Generell wird diese Form der Studienfinanzierung als „letzte Option“ angesehen, denn sie bringt einige Nachteile mit sich. Setzen Sie sich daher intensiv mit dieser Finanzierungsoption auseinander: Überlegen Sie sich zum Beispiel genau, wie viel Geld Sie sich borgen und wie Sie den Kredit zurückzahlen wollen. Bleiben Sie dabei unbedingt realistisch, denn die Abzahlung der Raten bedeutet eine hohe finanzielle Belastung nach dem Studium – insbesondere wenn Ihnen der Berufseinstieg nicht unmittelbar gelingt oder Ihr Einstiegsgehalt gering ist. Denn die Raten werden in jedem Fall fällig, also auch wenn Sie arbeitslos werden. Lassen Sie sich frühzeitig persönlich und individuell bei verschiedenen Banken und gegebenenfalls auch durch unabhängige Experten beraten. Vergleichen Sie mehrere Angebote miteinander und achten Sie dabei unbedingt darauf, wie hoch und flexibel die Zinsen sind, wie lange Sie Zeit haben, die Schulden zu begleichen und ob es Sonderrückzahlungsmöglichkeiten und versteckte Gebühren gibt.

Der bekannteste Anbieter von Studiendarlehen ist die KfW-Bankengruppe. Die Kreditvergabe ist kaum an Bedingungen gebunden und für alle Studierenden offen, also unter anderem unabhängig von Studienfach oder dem Einkommen der Eltern. Alle Kreditnehmerinnen und -nehmer zahlen denselben Zinssatz. Dieser wird halbjährlich neu festgelegt. Sie können das Darlehen sehr flexibel tilgen und jederzeit vollständig zurückzahlen.

Linktipps:

Das Bildungskreditprogramm der Bundesregierung

Auf der Website des Bundesverwaltungsamtes (BVA) finden Sie Informationen zum Bildungskredit der Bundesregierung. Das Bildungskreditprogramm steht Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden offen und kann flexibel zurückgezahlt werden.

Studiendarlehen der KfW-Bankengruppe

Alle Informationen rund um das Studiendarlehen der KfW-Bankengruppe, einen Bedarfsrechner und Online-Anträge finden Sie auf der Internetseite der KfW.

Was ist ein Bildungsfonds und wie kann ich diesen nutzen?

Statt eines Studienkredits können Sie Ihr Studium gegebenenfalls auch über einen Bildungsfonds finanzieren. Dies funktioniert zunächst genauso wie ein Studienkredit: Sie bewerben sich für den Fonds und erhalten bei Zusage monatlich einen festen, vorab vereinbarten, Betrag. Bei der Rückzahlung des geborgenen Geldes gibt es aber einen Unterschied: Statt einer monatlichen Rate geben Sie einen bestimmten Prozentsatz Ihres Monatsgehalts – in den meisten Fällen zwischen vier und zwölf Prozent – für einen Zeitraum von vier bis acht Jahren an den Geldgeber ab. Bei Arbeitslosigkeit wird die Zahlung ausgesetzt.

Hinter einem Bildungsfonds stehen Investoren. Sie investieren in Studierende mit der Hoffnung, dass die angehenden Akademikerinnen und Akademiker nach dem Studium über hohe Einkommen verfügen und so viel Rendite für sie abfällt. Das heißt, dass Sie nur gute Chancen haben, Ihr Studium über einen Bildungsfonds zu finanzieren, wenn Sie ein sogenanntes „marktrelevantes“ Studienfach aufgenommen haben und Sie dadurch sehr gute Aussichten auf eine feste, gut bezahlte Anstellung im Anschluss an Ihr Studium haben.

Wie kann ich ein Auslandssemester finanzieren?

Sie können Ihr Studium finanzieren, aber für das geplante Auslandssemester benötigen Sie finanzielle Unterstützung? Oder Sie möchten komplett im Ausland studieren? Dann haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Auslandsstipendium
  • AuslandsBAföG
  • Teilnahme am EU-Programm „Erasmus+“

Auslandstipendien unterscheiden sich prinzipiell nicht von Stipendienprogrammen im Inland. Welche Stipendien gibt es?

Beim Auslands-BAföG wird eine höhere finanzielle Belastung des Studierenden angenommen. So werden beispielweise Reisekosten oder im Ausland fällige Studiengebühren bei der Beitragsermittlung berücksichtigt. Das heißt, dass Sie – sofern Sie bisher kein BAföG erhalten – nun eventuell BAföG-berechtigt sind oder Anspruch auf höhere Leistungen haben („BAföG-Auslandszuschlagsverordnung“).

Das Stipendienprogramm „Erasmus+“ der Europäischen Kommission steht allen Studierenden offen, die zeitweise im Ausland studieren oder ein Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Dabei kooperiert die Europäische Kommission mit 33 Ländern. Werden Sie im Rahmen des Programms gefördert, müssen Sie keine Studiengebühren bezahlen und erhalten monatlich zusätzlich bis zu 500 bzw. bis zu 700 Euro bei Praktika. Zurück zu Hause werden die Studienleistungen vollständig angerechnet. Sie können sich direkt bei Ihrer Hochschule für das Stipendium oder Praktikum bewerben. Die Förderung ist auf maximal 36 Monate beschränkt.

Linktipps:

Webportal des Deutschen Akademischen Austauschdienstes

Auf der Website des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhalten Sie ausführliche Informationen zum Studium im Ausland. Es gibt unter anderem einen Überblick über Stipendien zur Finanzierung eines Auslandsstudiums.

Erasmus+: EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

Das Webportal informiert grundlegend über das EU-Programm, stellt Dokumente zur Verfügung und weist auf Aktionen hin.

VEREINBARKEIT VON STUDIUM UND PRIVATEM

Wie kann ich Studium und Privatleben miteinander vereinbaren?

Wenn es Ihnen schwer fällt, Studium und Privatleben miteinander zu vereinbaren, prüfen Sie folgende Möglichkeiten:

  • Können Sie das Studium in Teilzeit durchführen?
  • Nehmen Sie Beratungs- und Betreuungsangebote wahr?
  • Können Sie Ihre Zeit anders einteilen? Zeitmanagement
  • Lernen Sie effektiv und zielgerichtet? Lernstrategien

Die meisten Hochschulen stellen Informationen zu diesem Thema auf Ihrer Website zur Verfügung. Außerdem kann Sie die soziale und psychologische Beratung der Studentenwerke persönlich beraten und Ihnen Unterstützungsangebote aufzeigen. Manche Hochschulen sind als „familiengerechte Hochschule“ zertifiziert. Falls Sie einen Studienumstieg planen, achten Sie bei der Hochschulwahl auf das Siegel. Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Studieren mit Kind

Das Webportal des Deutschen Studentenwerks stellt Tipps und Materialien für studierende Mütter und Väter vor. Sie können auf dem Portal außerdem nach Beratungsstellen in Ihrer Region suchen.

Familiengründung und Elternschaft in Ausbildung und Studium

Die Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stellt Beiträge aus der Forschung, Statistiken und familienpolitische Forderungen vor.

Webportal „Studieren mit Kind“

Auf dem umfangreichen Webportal „Studieren mit Kind“ finden Mütter und Väter viele Informationen zur Studienorganisation, -finanzierung und Karriereplanung. Außerdem werden Beratungs- und Betreuungsangebote aufgeführt.

Kann ich in Teilzeit studieren?

Ja, ein Studium in Teilzeit ist generell möglich. Allerdings gilt das nicht für alle Studiengänge. Sie können zwischen dem berufsbegleitenden und dem berufsintegrierenden Teilzeitstudium wählen. Weitere Informationen zum Studium in Teilzeit finden Sie in unserem Artikel „Studienumstieg – auf einem anderen Weg zum Studienabschluss“.

Linktipp:

Studieren in Teilzeit: Studiengänge im Überblick

Auf der Website Hochschulkompass.de finden Sie eine Übersicht über Studiengänge, die Sie in Teilzeit absolvieren können. Die Studiengänge sind nach Bundesländern sortiert.

Kann ich eine Auszeit nehmen und wenn ja wie?

Ja, Sie können ein Urlaubssemester einlegen. Der Vorteil: Ein Urlaubssemester wird nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet und Ihr Studierendenstatus bleibt erhalten. Für eine Beurlaubung müssen Sie allerdings einen wichtigen Grund vorweisen. Die Kriterien legt jede Hochschule eigenständig fest. Informieren Sie sich also direkt bei Ihrer Hochschule, unter welchen Umständen Sie das Studium offiziell unterbrechen können.

Wie kann ich mit Behinderung studieren?

Studieren mit Behinderung ist problemlos möglich. Falls Sie individuelle Unterstützung benötigen, sich in diesem Bereich engagieren möchten oder nach grundlegenden Informationen suchen, finden Sie auf folgenden Portalen wertvolle Informationen:

Website des Deutschen Bildungsservers

Auf der Website des Deutschen Bildungsservers finden Sie unter anderem eine ausführliche kommentierte Linkliste zu Online-Angeboten, die sich mit dem Thema „Studium und Behinderung“ beschäftigen.

Studienwahl.de

Das Webportal informiert rund ums Thema Studium, unter anderem auch über das Studieren mit Behinderung.

Handbuch „Studium und Behinderung“

In der Veröffentlichung des Deutschen Studentenwerkes finden Sie Informationen zur Studienvorbereitung, Zulassung zum Studium, zu Studienorganisation und Finanzierung sowie Nachteilsausgleichen.

Webportal der Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e.V.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen berät Studentinnen und Studenten mit Behinderungen. Auf seiner Website stellt der Verein viele Informationen und Veranstaltungshinweise für Studierende und Absolventen bereit.

Webportal des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.

Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf bietet verschiedene Serviceleistungen für Menschen mit Sehbehinderung an. Diese stellt er auf seiner Website vor.

Wer unterstützt mich bei privaten, z.B. gesundheitlichen Problemen?

Sie können verschiedene Beratungsangebote wahrnehmen:

  • psychologische Beratung der Studentenwerke
  • hochschuleigene Beratungsangebote
  • allgemeine und unabhängige Beratungsstellen

Die Beratung der Studentenwerke umfasst die soziale und psychologische Beratung und richtet sich an alle Studierenden. In der Sozialberatung erhalten Sie zum Beispiel Unterstützung, wenn Sie das Studium nicht finanzieren können, rechtliche Fragen haben oder Konflikte mit Kommilitonen bewältigen müssen. Bei Prüfungsangst, Leistungsdruck, Identitätskrisen oder Depressionen suchen Sie die psychologische Beratung auf. Diese ist präventiv angelegt, kann aber bei schwerwiegenden Problemen auch in eine medizinische oder psychotherapeutische Maßnahme überleiten.

An Hochschulstandorten, an denen kein Studentenwerk eingerichtet ist, finden Sie oft hochschuleigene Beratungsangebote. Informationen dazu finden Sie meistens auf der Website Ihrer Hochschule.

Darüber hinaus können Sie sich auch an allgemeine und unabhängige Beratungsstellen wenden. Die Caritas, AWO, Diakonie und pro familia richten sich generell an alle Bürgerinnen und Bürger und haben daher keine speziellen Angebote für Studierende. In schwierigen Lebensphasen wie zum Beispiel bei einer Suchterkrankung, einer ungewollten Schwangerschaft oder bei Pflegefällen in der Familie können Ihnen diese Einrichtungen passende Unterstützung anbieten.

Linktipps:

Psychologische Beratung der Studentenwerke

Mit der Suchfunktion des Deutschen Studentenwerks können Sie nach Ansprechpartnern in Ihrer Region suchen. Insgesamt listet die Website 43 Studentenwerke auf.

Beratungsangebot der Caritas

Die Sozialberatung ist sehr umfangreich. Sie finden Angebote für fast jede Lebenslage. Das Angebot der Caritas kann auch online in Anspruch genommen werden.

Beratungsangebot der Diakonie

Die Diakonie bietet Unterstützung bei Suchterkrankungen, Verschuldung und in der Schwangerschaft. Darüber hinaus gibt es Angebote für Paare und Familien.

Das Beratungsangebot der AWO

Die AWO unterstützt insbesondere bei Fragen rund um Pflege, Familie, Schulden und Suchterkrankungen. Außerdem gibt es Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund.

Das Beratungsangebot von pro familia

Der Verband pro familia berät Sie insbesondere bei Fragen rund um Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung.

Ich möchte das Studium wechseln.

STUDIENUMSTIEG

Welche Hochschulformen gibt es?

Sie können an einer

  • staatlichen bzw. staatlich anerkannten Universität oder
  • staatlichen bzw. staatlich anerkannten Fachhochschule oder
  • Kunst-, Film- und Musikhochschule oder
  • kirchlichen Hochschule

studieren. Um an einer Universität zu studieren, benötigen Sie die allgemeine Hochschulreife. Für ein Studium an einer Fachhochschule die Fachhochschulreife oder ein fachbezogenes, mindestens einjähriges Praktikum. Hierzu zählt zum Beispiel auch eine Ausbildung. Möchten Sie an einer Kunst-, Film- oder Musikhochschule studieren, müssen Sie eine entsprechende Eignung vorweisen. Diese wird oft anhand von Prüfungen oder Arbeitsproben festgestellt. Bei den kirchlichen Hochschulen ist neben dem Abitur oder Fachabitur die passende Konfession Zulassungsvoraussetzung. Neben den staatlichen bzw. staatlich anerkannten oder kirchlichen Hochschulen gibt es eine Vielzahl an weiteren staatlich anerkannten Hochschularten sowie private, meist kostenpflichtige, Hochschuleinrichtungen. Mehr Informationen finden Sie unter „Linktipps“.

Linktipps:

Hochschularten und Berufsakademien

Im Webangebot der Bundesagentur für Arbeit finden Sie vertiefende Informationen zu den einzelnen Hochschularten.

Hochschultypen

Das Portal studienwahl.de beschreibt die unterschiedlichen Hochschultypen und zeigt deren Besonderheiten.

Welche Studienfächer gibt es und welches Fach passt zu mir?

Es gibt über 10.000 akkreditierte Studiengänge. Bei der Menge ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten und sich für das Passende zu entscheiden. Informieren Sie sich zunächst über die Optionen. Wahrscheinlich können Sie schnell eingrenzen, ob Sie eher ein naturwissenschaftliches oder ein sprachwissenschaftliches Studienfach belegen möchten. Eignungstests geben hierbei erste Orientierung. Danach geht es sozusagen ans „Finetuning“. Folgende Fragen sollten bei Ihrer Entscheidung eine zentrale Rolle spielen: Was interessiert Sie? Und welchen Beruf möchten und können Sie mit diesem Studium ergreifen? Bei der Auswahl des Studienfaches müssen Sie außerdem prüfen, ob Sie die Zulassungskriterien erfüllen.

Linktipps:

Was kann man wo studieren?

Die Website hochschulkompass.de listet über 10.000 Studienangebote in ihrer Datenbank auf. Über die Suchfunktion können Sie nach Studientyp, Studiengangsmerkmalen, geografischen Merkmalen oder Fächergruppen filtern. Die Suche lässt sich mit dem Studien-Interessentest (SIT) kombinieren.

Studien-Interessentest (SIT)

Wenn Sie Ihr Studienfach wechseln möchten, können Sie den Studien-Interessentest absolvieren (SIT). Dieser wurde von der Hochschulrektorenkonferenz in Zusammenarbeit mit ZEIT Online entwickelt und ist kostenlos.

studifinder.de

Welches Studium passt am besten zu mir? Das Webportal studifinder.de bietet einen kostenlosen Neigungstest an. Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen zum Studieren in Nordrhein-Westfalen und können ein eigenes Profil einrichten. Studifinder.de ist es Serviceportal der Hochschulen in NRW. Ab 2017 bietet Studifinder nicht nur Informationen zu den Studiengängen in NRW, sondern zu den bundesweiten Studienangeboten. Daneben bietet das Internet-Portal dann auch Informationen über alternative Lehrstellen und Weiterbildungsangebote.

Self-Assessments der RWTH Aachen

Sie wissen nicht, welcher Studiengang zu Ihnen passt? Sie sind sich unsicher, welche Anforderungen Ihr Wunschfach an Sie stellt? Die Self-Assessments der RWTH Aachen helfen Ihnen, diese Fragen zu beantworten. Sie unterstützen Sie dabei, Ihre Stärken und Schwächen zu identifizieren. Sie zeigen Ihnen außerdem anhand von verschiedenen Aufgaben auf, was Sie in den ersten Semestern des Studiums erwartet.

Self-Assessments der Philipps-Universität Marburg

Die Marburger Online-Self-Assessments sollen Sie bei der Entscheidung für den passenden Studiengang unterstützen. Die Studienorientierungstests für konkrete Studiengänge können Sie kostenlos und anonym durchführen. Sie bearbeiten online verschiedene Aufgaben und Fragen und erhalten direkt im Anschluss eine individuelle Rückmeldung, wie gut ein Studiengang zu Ihnen passt.

Fit4TU – das Self-Assessment der TU Braunschweig

Um sich für ein Studienfach und eine Universität zu entscheiden, benötigt man eine angemessene Vorstellung davon, was einen im Studium des jeweiligen Faches erwartet. Das Self-Assessment der TU Braunschweig gibt Ihnen die nötige Hilfestellung bei dem wichtigen Schritt der Studienwahl.

BORAKEL der Ruhr-Universität Bochum

Das Online-Beratungstool BORAKEL der Ruhr-Universität Bochum bietet Ihnen einen Neigungstest, Fragebogen sowie Videos zu den Themen Berufsweg, Studiengänge und Universität.

Wo kann ich studieren?

In Deutschland können Sie an über 400 verschiedenen Hochschulstandorten studieren. Hinzu kommt die Möglichkeit, das Studium im Ausland oder als Fernstudium räumlich flexibel zu absolvieren. Im Netz finden Sie Suchmaschinen, die Ihnen passend zu Ihren Interessen geeignete Hochschulstandorte vorschlagen.

Linktipps:

Hochschulsuche bei Hochschulkompass

Finden Sie die passende Hochschule auf Hochschulkompass.de, ein Webportal der Hochschulrektorenkonferenz. Sie können unter anderem nach geografischen Merkmalen, Hochschulmerkmalen oder Hochschuleinheiten filtern.

Hochschulpanorama

abi.de listet alle Hochschulorte mit staatlichen Studienangeboten in Deutschland auf. Neben Infos zu den Studiengängen informiert das Hochschulpanorama auch über Kosten, Kultur- und Freizeitmöglichkeiten der Hochschulstandorte.

Welche Studienformen gibt es?

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, einen Hochschulabschluss zu erreichen. Das klassische Studium wird in Vollzeit mit direkter Präsenz an der Hochschule absolviert. Darüber hinaus können Sie

  • ein Studium in Teilzeit
  • ein berufsbegleitendes Studium
  • ein Fernstudium
  • oder ein duales Studium (ausbildungsintegrierend, praxisintegrierend, berufsintegrierend oder berufsbegleitend)

absolvieren.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Studienformen finden Sie in unserem Artikel „Studienumstieg – auf einem anderen Weg zum Studienabschluss“.

Linktipps:

Studieren in Teilzeit: Studiengänge im Überblick

Auf der Website Hochschulkompass.de finden Sie eine Übersicht über Studiengänge, die Sie in Teilzeit absolvieren können. Die Studiengänge sind nach Bundesländern sortiert.

Berufsbegleitendes Studienangebot der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen

Das sogenannte Verbundstudium richtet sich an Auszubildende und Berufstätige, die sich weiterbilden möchten sowie an Schülerinnen und Schüler, Absolventinnen und Absolventen sowie Personen in Elternzeit.

Webportal der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen informiert Studieninteressierte, Studierende und Unternehmen auf ihrem Portal zum Thema Fernstudium. Über den „Studienfinder“ können Sie gezielt nach Studiengängen suchen.

Alles zum Thema Fernstudium

Das Webportal der Arbeitsgemeinschaft lebenslanges Lernen durch Fernstudium fasst alle wichtigen Informationen zum Fernstudium zusammen. Darüber hinaus finden Sie auf der Website eine Datenbank, in der über 2.700 staatlich zertifizierte Fernstudiengänge gelistet sind.

Datenbank für duale Studiengänge

Auf dem Webportal AusbildungPlus können Sie nach ausbildungsintegrierenden und praxisintegrierenden dualen Studiengängen suchen.

Duales Studium in Bayern

Das Webportal ist Teil einer Initiative der bayerischen Fachhochschulen, die zum Ziel hat, das duale Studienangebot verstärkt auszubauen. Es richtet sich an Studieninteressierte und Unternehmen. Sie finden hier unter anderem Informationen zu den verschiedenen Formen des dualen Studiums.

Duale Hochschule Rheinland-Pfalz

Auf der Website der dualen Hochschule Rheinland-Pfalz finden Sie generelle Informationen zum dualen Studium sowie spezifische Informationen zu den dualen Studiengängen, die Sie in Rheinland-Pfalz studieren können. Das Portal richtet sich außerdem an Eltern und Unternehmen.

Was muss ich bei einem Studienumstieg beachten?

Es gibt verschiedene Formen des Studienumstiegs:

  • Wechsel des Studienfachs
  • Wechsel der Hochschulform
  • Wechsel der Studienform
  • Wechsel des Studienortes

Je nachdem, was Sie wechseln wollen, müssen Sie unterschiedliche Dinge berücksichtigen. Eine intensive persönliche Beratung ist auf jeden Fall sinnvoll.

Weitere Informationen zu den einzelnen Studienformen finden Sie in unserem Artikel „Studienumstieg – auf einem anderen Weg zum Studienabschluss“.

Linktipps:

Studienplatzbörse

Auf der Website hochschulkompass.de können Sie bundesweit nach freien Studienplätzen suchen.

Überblick über die verschiedenen Studiengänge

Auf dem Webportal der Bundesagentur für Arbeit finden Sie eine ausführliche Übersicht und Beschreibung der in Deutschland vorhandenen Studiengänge.

Studienplatztausch

studienplatztausch.de bietet Ihnen die Chance, Ihren Studienplatz mit jemand anderem zu tauschen. Die Anträge auf Vermittlung bearbeitet der Verein zur Förderung studentischer Belange (VBS).

Wer kann mich persönlich beraten?

Fragen zur Studien- und Berufsorientierung beantworten Ihnen in der Regel:

  • die Zentrale Studienberatung
  • die Studienfachberatung
  • die Fachschaft
  • die Hochschulteams der Agenturen für Arbeit

Die Zentrale oder Allgemeine Studienberatung richtet sich an Studierende, aber auch an Studieninteressierte. Hier sind Sie richtig, wenn Sie einen Studienumstieg planen, sich über bestimmte Studienfächer informieren möchten oder über einen Studienabbruch nachdenken. Die Zentrale oder Allgemeine Studienberatung gibt Ihnen auch Tipps zur Studienorganisation und -planung. Außerdem zeigt Sie Ihnen Wege auf, wie Sie den Lernstoff bewältigen, mit Prüfungsangst umgehen oder sich motivieren können.

Die Studienfachberatung ist spezifischer als die Zentrale Studienberatung. Hier erfahren Sie mehr über ein bestimmtes Studienfach. Die Studienfachberatung ist für Sie interessant, wenn Sie gerade erst begonnen haben zu studieren und sich orientieren wollen. Bei der zuständigen Fachschaft erhalten Sie Tipps zur Prüfungsvorbereitung, Hinweise auf Veranstaltungen und studienfachrelevante Materialien von anderen Studierenden. Sie können sich selbst aktiv bei der Fachschaft engagieren.

Die Hochschulteams der Agentur für Arbeit unterstützen Sie beim Übergang vom Studium in den Beruf – sei es nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums oder nach einem Studienabbruch. Die Beraterinnen und Berater zeigen Ihnen mögliche Berufe auf, helfen Ihnen bei der Suche nach einer Stelle und unterstützen Sie bei der Bewerbung.

FINANZIERUNG DES STUDIUMS

Wie kann ich mein Studium finanzieren?

Miete, Heizung, Lebensmittel, Bücher – ein Studium kostet Geld. Nur die wenigsten Studierenden können dies aus der eigenen Tasche bezahlen. Sie können Ihr Studium folgendermaßen finanzieren:

  • eigener Verdienst („Jobben“)
  • BAföG
  • Stipendium
  • Studienkredit
  • Bildungsfonds
  • Unterstützung durch Familie, private Darlehen

In den meisten Fällen erhalten Studentinnen und Studenten Unterstützung von ihren Eltern, über 60 Prozent der Studierenden jobbt neben dem Studium. Viele Studentinnen und Studenten kombinieren zwei oder drei Finanzierungsmöglichkeiten miteinander. Sie gehen zum Beispiel jobben und erhalten zusätzlich BAföG.

Tipp:
Beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) können Sie sich in einem persönlichen Gespräch zur Finanzierung – und anderen Fragen rund um das Studium – informieren. Außerdem erhalten Sie bei Bedarf kostenlos eine allgemeine Rechts-, Mietrecht- oder Schuldenberatung.

Linktipp:

Was kostet mein Studium?

Mit dem Lebenshaltungskostenrechner auf ZEIT Online können Sie prüfen, wie viel Sie Ihr Studium ungefähr kosten wird. Zur Berechnung werden monatliche Ausgaben von Studierenden aus mehr als 40 Städten herangezogen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Finanzierungsmöglichkeiten erhalten Sie in den folgenden Fragen.

Wie finde ich einen Studentenjob und was muss ich dabei beachten?

Über 60 Prozent der Studierenden jobbt neben dem Studium. Wenn Sie Ihr Studium durch jobben (mit-)finanzieren möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • geringfügige Beschäftigung („Minijob“)
  • Werkstudententätigkeit
  • Freiberuflichkeit

Das müssen Sie beachten:
Als „ordentlicher Studierender“ dürfen Sie während der Vorlesungszeit nicht mehr als 20 Stunden arbeiten – es sei denn Sie arbeiten überwiegend abends, nachts oder am Wochenende oder Ihr Job ist auf maximal drei Monate befristet. In den Semesterferien können Sie dagegen so viel arbeiten wie Sie wollen. Eventuell müssen Sie dann aber Sozialabgaben oder Steuern zahlen. Ihr Verdienst kann sich außerdem auf die Höhe des BAföG oder auf das Kindergeld auswirken.

Linktipp:

„Tipps für Studenten: Jobben und studieren“

Die Infobroschüre der Deutschen Rentenversicherung erklärt Ihnen, was Sie bei welcher Beschäftigungsart hinsichtlich Steuern und Sozialabgaben beachten müssen.

Geringfügige Beschäftigung („Minijob“)

Die meisten Studierenden sind geringfügig beschäftigt („Minijob“). Der Vorteil: Als Minijobber müssen Sie keine Steuern oder Sozialabgaben zahlen. Allerdings ist Ihr Verdienst auf 450 Euro im Monat limitiert. Sie können als Minijobber an bestimmten Wochentagen, auf Abruf oder mehrere Wochen am Stück in Vollzeit arbeiten, zum Beispiel als Saisonkraft während der Semesterferien – der sogenannte „kurzfristige Minijob“. Hierbei müssen Sie nur beachten, dass Sie nicht mehr als 70 Tage pro Kalenderjahr arbeiten. Minijobs für Studierende finden sich meisten in der Gastronomie, der Logistik oder im Verkauf. Heiß begehrt unter Studierenden sind außerdem Tätigkeiten als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (HiWi) an Hochschulen oder im öffentlichen Dienst. Möchten Sie als HiWi arbeiten, informieren Sie sich am besten direkt an Ihrem Lehrstuhl, ob es momentan freie Stellen gibt. Andere Minijobs finden Sie in den gängigen Jobportalen, zum Beispiel auf Jobmensa.

Linktipps:

Minijob-Zentrale

Ausführliche Informationen zu Minijobs und eine Stellenbörse bietet das Portal der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

Studentenwerke.de

Das Infoportal des Deutschen Studentenwerks informiert über geringfügige Beschäftigung und kurzfristige Minijobs. Außerdem finden Sie auf dem Portal weitere Informationen zum Thema „Studieren und Jobben“.

Werkstudententätigkeit

Werkstudentinnen und -studenten arbeiten direkt im Unternehmen und sammeln somit wertvolle Praxiserfahrung. Auch der Verdienst ist gut: Als Werkstudent können Sie mehr als 450 Euro im Monat verdienen, müssen aber dennoch keine Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zahlen (sogenanntes „Werkstudentenprivileg“). Dies gilt allerdings nur so lange Sie weiterhin als „ordentliche Studentin“ bzw. „ordentlicher Student“ eingestuft werden, das heißt nicht mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten. Sobald Sie mehr als 415 Euro verdienen, müssen Sie sich außerdem selbst krankenversichern. Auch die Lohnsteuer wird fällig. Diese können Sie aber, sofern Sie nicht mehr als 8.652 Euro im Jahr verdienen, per Steuererklärung im Folgejahr wieder zurückholen.

Linktipp:

Studentenwerke.de

Das Infoportal des Deutschen Studentenwerks informiert über die Werkstudententätigkeit. Außerdem finden Sie auf dem Portal weitere Informationen zum Thema „Studieren und Jobben“.

Freiberuflichkeit

Nicht zuletzt können Sie freiberuflich arbeiten, zum Beispiel als Journalist/-in, Übersetzer/-in, Nachhilfelehrer/-in oder Webdesigner/-in. Als Freiberufler sind Sie relativ flexibel und autonom. Um Kunden von sich zu überzeugen, sollten Sie allerdings ein Mindestmaß an praxisrelevanter Erfahrung mitbringen – zum Beispiel durch Praktika. Der Verdienst ist vom Auftragsvolumen abhängig und variiert daher bei Freiberuflerinnen und Freiberuflern stark.

Linktipp:

Existenzgruender.de

Das Webportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie informiert ausführlich über alle Formen der Selbstständigkeit.

Was ist BAföG und wie kann ich es beantragen?

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, ist eine Sozialleistung, die Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse sowie Studierende beantragen können. Die Auszahlung ist an bestimmte Voraussetzungen und Bedingungen geknüpft. So wird zum Beispiel in der Regel nur die Erstausbildung gefördert und dies auch nur dann, wenn Sie jünger als 30 Jahre sind. Bevor Sie BAföG beantragen, sollten Sie daher überprüfen, ob Sie förderberechtigt sind. Lassen Sie sich zum Beispiel vom Studierendenwerk an Ihrer Hochschule beraten. Hier können Sie auch den Antrag auf Förderung stellen.

Das BAföG für Studierende ist zur Hälfte Zuschuss und zur anderen Hälfte als Darlehen angelegt. Das heißt, dass Sie nach Abschluss oder Abbruch Ihrer Ausbildung 50 Prozent des erhaltenen Geldes zinslos an den Staat zurückzahlen müssen – sobald Sie mindestens 1.070 Euro monatlich verdienen. BAföG wird in der Regel für den Zeitraum der Regelstudienzeit ausgezahlt. Die Beitragshöhe ist abhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen und, sofern Sie noch zu Hause wohnen oder verheiratet sind, vom Einkommen Ihrer Eltern bzw. Ihres Ehepartners. Der Höchstsatz beträgt momentan 670 Euro. Sofern Sie Kindern haben, die in Ihrem Haushalt leben, erhalten Sie weitere Zuschläge. Wenn das BAföG nicht ausreicht, um Ihre Miet- und Heizkosten zu decken, können Sie zusätzlich Leistungen beim Jobcenter beantragen.

Linktipps:

bafög.de

Auf dem Webportal BAföG des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finden Sie ausführliche Informationen zur Antragsstellung, zu den Rechtsgrundlagen und zu weiteren Fördermöglichkeiten.

„Das BAföG – Kompaktinformationen zur Ausbildungsförderung“

Der Flyer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fasst alle wichtigen Informationen zum BAföG kurz und knapp zusammen.

Welche Stipendien gibt es?

Die bequemste Art der Studienfinanzierung ist vermutlich ein Stipendium: Sie erhalten finanzielle Unterstützung, müssen dieses Geld nicht zurückzahlen und knüpfen viele Kontakte. Der Weg zum Stipendium ist allerdings nicht einfach: Um ein Stipendium zu erhalten, müssen Sie sich zunächst bewerben und in manchen Fällen aufwändige Auswahlverfahren durchlaufen. Außerdem können Sie sich nicht auf jedes Stipendium bewerben, sondern müssen vorab in Erfahrung bringen, ob Sie die notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Viele Stipendien werden an Studierende mit besonders guten Leistungen vergeben. Andere Stipendien möchten speziell Studierende mit Migrationshintergrund fördern, wieder andere Menschen mit Behinderung oder Alleinerziehende. Die meisten Stipendien werden von Stiftungen vergeben. Diese verfolgen in der Regel ein politisches, religiöses oder wirtschaftliches Interesse. Sie sollten daher insbesondere nach Stiftungen Ausschau halten, mit deren Ideen und Meinungen Sie sich im Großen und Ganzen identifizieren können. Bei über 2.000 Stipendien in Deutschland ist aber bestimmt auch für Sie etwas dabei.

Linktipps:

Stipendienlotse.de

Auf dem Portal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finden Sie eine Stipendien-Datenbank, die einen Großteil der in Deutschland verfügbaren Stipendien auflistet. Zahlreiche Filtermöglichkeiten machen es Ihnen einfach, das passende Stipendienprogramm zu finden.

DeutschlandSTIPENDIUM.de

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt das DeutschlandSTIPENDIUM. Auf der Website erfahren Sie, was es mit diesem Stipendium auf sich hat und wie Sie sich dafür bewerben können.

mystipendium.de

Die Initiative für transparente Studienförderung informiert auf mystipendium.de ausführlich über Stipendien in Deutschland und im Ausland. Neben einer Stipendien-Datenbank finden Sie außerdem weitere Informationen rund ums Thema Studium und Finanzierung.

Webportal des Deutschen Akademischen Austauschdienstes

Auf der Website des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhalten Sie unter anderem einen Überblick über Stipendien zur Finanzierung eines Auslandsstudiums.

Wie kann ich einen Studienkredit aufnehmen?

Wenn Sie keinen Anspruch auf BAföG haben, Ihren Eltern nicht auf der Tasche liegen wollen oder kein Stipendium ergattert haben, können Sie darüber nachdenken, einen Studienkredit aufzunehmen. Generell wird diese Form der Studienfinanzierung als „letzte Option“ angesehen, denn sie bringt einige Nachteile mit sich. Setzen Sie sich daher intensiv mit dieser Finanzierungsoption auseinander: Überlegen Sie sich zum Beispiel genau, wie viel Geld Sie sich borgen und wie Sie den Kredit zurückzahlen wollen. Bleiben Sie dabei unbedingt realistisch, denn die Abzahlung der Raten bedeutet eine hohe finanzielle Belastung nach dem Studium – insbesondere wenn Ihnen der Berufseinstieg nicht unmittelbar gelingt oder Ihr Einstiegsgehalt gering ist. Denn die Raten werden in jedem Fall fällig, also auch wenn Sie arbeitslos werden. Lassen Sie sich frühzeitig persönlich und individuell bei verschiedenen Banken und gegebenenfalls auch durch unabhängige Experten beraten. Vergleichen Sie mehrere Angebote miteinander und achten Sie dabei unbedingt darauf, wie hoch und flexibel die Zinsen sind, wie lange Sie Zeit haben, die Schulden zu begleichen und ob es Sonderrückzahlungsmöglichkeiten und versteckte Gebühren gibt.

Der bekannteste Anbieter von Studiendarlehen ist die KfW-Bankengruppe. Die Kreditvergabe ist kaum an Bedingungen gebunden und für alle Studierenden offen, also unter anderem unabhängig von Studienfach oder dem Einkommen der Eltern. Alle Kreditnehmerinnen und -nehmer zahlen denselben Zinssatz. Dieser wird halbjährlich neu festgelegt. Sie können das Darlehen sehr flexibel tilgen und jederzeit vollständig zurückzahlen.

Linktipps:

Das Bildungskreditprogramm der Bundesregierung

Auf der Website des Bundesverwaltungsamtes (BVA)finden Sie Informationen zum Bildungskredit der Bundesregierung. Das Bildungskreditprogramm steht Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden offen und kann flexibel zurückgezahlt werden.

Studiendarlehen der KfW-Bankengruppe

Alle Informationen rund um das Studiendarlehen der KfW-Bankengruppe, einen Bedarfsrechner und Online-Anträge finden Sie auf der Internetseite der KfW.

Was ist ein Bildungsfonds und wie kann ich diesen nutzen?

Statt eines Studienkredits können Sie Ihr Studium gegebenenfalls auch über einen Bildungsfonds finanzieren. Dies funktioniert zunächst genauso wie ein Studienkredit: Sie bewerben sich für den Fonds und erhalten bei Zusage monatlich einen festen, vorab vereinbarten, Betrag. Bei der Rückzahlung des geborgenen Geldes gibt es aber einen Unterschied: Statt einer monatlichen Rate geben Sie einen bestimmten Prozentsatz Ihres Monatsgehalts – in den meisten Fällen zwischen vier und zwölf Prozent – für einen Zeitraum von vier bis acht Jahren an den Geldgeber ab. Bei Arbeitslosigkeit wird die Zahlung ausgesetzt.

Hinter einem Bildungsfonds stehen Investoren. Sie investieren in Studierende mit der Hoffnung, dass die angehenden Akademikerinnen und Akademiker nach dem Studium über hohe Einkommen verfügen und so viel Rendite für sie abfällt. Das heißt, dass Sie nur gute Chancen haben, Ihr Studium über einen Bildungsfonds zu finanzieren, wenn Sie ein sogenanntes „marktrelevantes“ Studienfach aufgenommen haben und Sie dadurch sehr gute Aussichten auf eine feste, gut bezahlte Anstellung im Anschluss an Ihr Studium haben.

Wie kann ich ein Auslandssemester finanzieren?

Sie können Ihr Studium finanzieren, aber für das geplante Auslandssemester benötigen Sie finanzielle Unterstützung? Oder Sie möchten komplett im Ausland studieren? Dann haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Auslandsstipendium
  • AuslandsBAföG
  • Teilnahme am EU-Programm „Erasmus+“

Auslandstipendien unterscheiden sich prinzipiell nicht von Stipendienprogrammen im Inland. Welche Stipendien gibt es?

Beim Auslands-BAföG wird eine höhere finanzielle Belastung des Studierenden angenommen. So werden beispielweise Reisekosten oder im Ausland fällige Studiengebühren bei der Beitragsermittlung berücksichtigt. Das heißt, dass Sie – sofern Sie bisher kein BAföG erhalten – nun eventuell BAföG-berechtigt sind oder Anspruch auf höhere Leistungen haben („BAföG-Auslandszuschlagsverordnung“).

Das Stipendienprogramm „Erasmus+“ der Europäischen Kommission steht allen Studierenden offen, die zeitweise im Ausland studieren oder ein Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Dabei kooperiert die Europäische Kommission mit 33 Ländern. Werden Sie im Rahmen des Programms gefördert, müssen Sie keine Studiengebühren bezahlen und erhalten monatlich zusätzlich bis zu 500 bzw. bis zu 700 Euro bei Praktika. Zurück zu Hause werden die Studienleistungen vollständig angerechnet. Sie können sich direkt bei Ihrer Hochschule für das Stipendium oder Praktikum bewerben. Die Förderung ist auf maximal 36 Monate beschränkt.

Linktipps:

Webportal des Deutschen Akademischen Austauschdienstes

Auf der Website des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhalten Sie ausführliche Informationen zum Studium im Ausland. Es gibt unter anderem einen Überblick über Stipendien zur Finanzierung eines Auslandsstudiums.

Erasmus+: EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

Das Webportal informiert grundlegend über das EU-Programm, stellt Dokumente zur Verfügung und weist auf Aktionen hin.

VEREINBARKEIT VON STUDIUM UND PRIVATEM

Wie kann ich Studium und Privatleben miteinander vereinbaren?

Wenn es Ihnen schwer fällt, Studium und Privatleben miteinander zu vereinbaren, prüfen Sie folgende Möglichkeiten:

  • Können Sie das Studium in Teilzeit durchführen?
  • Nehmen Sie Beratungs- und Betreuungsangebote wahr?
  • Können Sie Ihre Zeit anders einteilen? Zeitmanagement
  • Lernen Sie effektiv und zielgerichtet? Lernstrategien

Die meisten Hochschulen stellen Informationen zu diesem Thema auf Ihrer Website zur Verfügung. Außerdem kann Sie die soziale und psychologische Beratung der Studentenwerke persönlich beraten und Ihnen Unterstützungsangebote aufzeigen. Manche Hochschulen sind als „familiengerechte Hochschule“ zertifiziert. Falls Sie einen Studienumstieg planen, achten Sie bei der Hochschulwahl auf das Siegel. Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Studieren mit Kind

Das Webportal des Deutschen Studentenwerks stellt Tipps und Materialien für studierende Mütter und Väter vor. Sie können auf dem Portal außerdem nach Beratungsstellen in Ihrer Region suchen.

Familiengründung und Elternschaft in Ausbildung und Studium

Die Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stellt Beiträge aus der Forschung, Statistiken und familienpolitische Forderungen vor.

Webportal „Studieren mit Kind“

Auf dem umfangreichen Webportal „Studieren mit Kind“ finden Mütter und Väter viele Informationen zur Studienorganisation, -finanzierung und Karriereplanung. Außerdem werden Beratungs- und Betreuungsangebote aufgeführt.

Kann ich in Teilzeit studieren?

Ja, ein Studium in Teilzeit ist generell möglich. Allerdings gilt das nicht für alle Studiengänge. Sie können zwischen dem berufsbegleitenden und dem berufsintegrierenden Teilzeitstudium wählen. Weitere Informationen zum Studium in Teilzeit finden Sie in unserem Artikel „Studienumstieg – auf einem anderen Weg zum Studienabschluss“.

Linktipp:

Studieren in Teilzeit: Studiengänge im Überblick

Auf der Website Hochschulkompass.de finden Sie eine Übersicht über Studiengänge, die Sie in Teilzeit absolvieren können. Die Studiengänge sind nach Bundesländern sortiert.
 

Kann ich eine Auszeit nehmen und wenn ja wie?

Ja, Sie können ein Urlaubssemester einlegen. Der Vorteil: Ein Urlaubssemester wird nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet und Ihr Studierendenstatus bleibt erhalten. Für eine Beurlaubung müssen Sie allerdings einen wichtigen Grund vorweisen. Die Kriterien legt jede Hochschule eigenständig fest. Informieren Sie sich also direkt bei Ihrer Hochschule, unter welchen Umständen Sie das Studium offiziell unterbrechen können.

Wie kann ich mit Behinderung studieren?

Studieren mit Behinderung ist problemlos möglich. Falls Sie individuelle Unterstützung benötigen, sich in diesem Bereich engagieren möchten oder nach grundlegenden Informationen suchen, finden Sie auf folgenden Portalen wertvolle Informationen:

Website des Deutschen Bildungsservers

Auf der Website des Deutschen Bildungsservers finden Sie unter anderem eine ausführliche kommentierte Linkliste zu Online-Angeboten, die sich mit dem Thema „Studium und Behinderung“ beschäftigen.

Studienwahl.de

Das Webportal informiert rund ums Thema Studium, unter anderem auch über das Studieren mit Behinderung.

Handbuch „Studium und Behinderung“

In der Veröffentlichung des Deutschen Studentenwerkes finden Sie Informationen zur Studienvorbereitung, Zulassung zum Studium, zu Studienorganisation und Finanzierung sowie Nachteilsausgleichen.

Webportal der Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e.V.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen berät Studentinnen und Studenten mit Behinderungen. Auf seiner Website stellt der Verein viele Informationen und Veranstaltungshinweise für Studierende und Absolventen bereit.

Webportal des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.

Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf bietet verschiedene Serviceleistungen für Menschen mit Sehbehinderung an. Diese stellt er auf seiner Website vor.

Wer unterstützt mich bei privaten, z.B. gesundheitlichen Problemen?

Sie können verschiedene Beratungsangebote wahrnehmen:

  • psychologische Beratung der Studentenwerke
  • hochschuleigene Beratungsangebote
  • allgemeine und unabhängige Beratungsstellen

Die Beratung der Studentenwerke umfasst die soziale und psychologische Beratung und richtet sich an alle Studierenden. In der Sozialberatung erhalten Sie zum Beispiel Unterstützung, wenn Sie das Studium nicht finanzieren können, rechtliche Fragen haben oder Konflikte mit Kommilitonen bewältigen müssen. Bei Prüfungsangst, Leistungsdruck, Identitätskrisen oder Depressionen suchen Sie die psychologische Beratung auf. Diese ist präventiv angelegt, kann aber bei schwerwiegenden Problemen auch in eine medizinische oder psychotherapeutische Maßnahme überleiten.

An Hochschulstandorten, an denen kein Studentenwerk eingerichtet ist, finden Sie oft hochschuleigene Beratungsangebote. Informationen dazu finden Sie meistens auf der Website Ihrer Hochschule.

Darüber hinaus können Sie sich auch an allgemeine und unabhängige Beratungsstellen wenden. Die Caritas, AWO, Diakonie und pro familia richten sich generell an alle Bürgerinnen und Bürger und haben daher keine speziellen Angebote für Studierende. In schwierigen Lebensphasen wie zum Beispiel bei einer Suchterkrankung, einer ungewollten Schwangerschaft oder bei Pflegefällen in der Familie können Ihnen diese Einrichtungen passende Unterstützung anbieten.

Linktipps:

Psychologische Beratung der Studentenwerke

Mit der Suchfunktion des Deutschen Studentenwerks können Sie nach Ansprechpartnern in Ihrer Region suchen. Insgesamt listet die Website 43 Studentenwerke auf.

Beratungsangebot der Caritas

Die Sozialberatung ist sehr umfangreich. Sie finden Angebote für fast jede Lebenslage. Das Angebot der Caritas kann auch online in Anspruch genommen werden.

Beratungsangebot der Diakonie

Die Diakonie bietet Unterstützung bei Suchterkrankungen, Verschuldung und in der Schwangerschaft. Darüber hinaus gibt es Angebote für Paare und Familien.

Das Beratungsangebot der AWO

Die AWO unterstützt insbesondere bei Fragen rund um Pflege, Familie, Schulden und Suchterkrankungen. Außerdem gibt es Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund.

Das Beratungsangebot von pro familia

Der Verband pro familia berät Sie insbesondere bei Fragen rund um Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung.

LERNSTRATEGIEN UND ZEITMANAGEMENT

Wie kann ich lernen, mit Prüfungsangst besser umzugehen?

Ob in Schule, Studium oder Beruf – Prüfungsangst kann dazu führen, dass Sie Ihr Potenzial nicht richtig ausschöpfen können. Je nachdem, wie stark Ihre Prüfungsangst ausgeprägt ist, können Sie dieses Problem mit einfachen Methoden oder aber auch mit einer professionellen Beratung angehen. Für die „leichte“ Form der Prüfungsangst finden Sie in unseren Linktipps Hinweise und einige wirkungsvolle Techniken. Wenn Sie an starker Prüfungsangst leiden, scheuen Sie sich nicht, das Gespräch mit Expertinnen und Experten zu suchen. Die psychologische Beratung der Studentenwerke ist dann Ihre erste Anlaufstelle.

Linktipps:

Prüfungsangst verstehen und bewältigen

Generelle Informationen zum Thema und viele Tipps zum Umgang mit Prüfungsangst finden Sie auf der Website der Freien Universität Berlin.

Leitfaden zum Umgang mit Prüfungsangst

Die Universität Bielefeld hat einen Leitfaden für Studierenden entwickelt, der ihnen helfen soll, Prüfungsängste zu verstehen und diesen konstruktiv zu begegnen. Der Leitfaden enthält auch eine Checkliste für konkreten Prüfungssituationen.

Wie lerne ich, meine Zeit besser einzuteilen?

Ein gutes Zeitmanagement mindert Stress und ist auch für das spätere Berufsleben von hoher Bedeutung. Wenn Sie sich oft „verzetteln“, Abgabetermine nicht einhalten oder den Stoff für Prüfungen bis zum entsprechenden Tag nicht bewältigen können, haben Sie die Möglichkeit beispielsweise ein Seminar oder einen Workshop zum Thema Zeitmanagement zu besuchen. Fragen Sie bei der Zentralen Studienberatung an Ihrer Hochschule nach Anbietern. Dort erhalten Sie außerdem Tipps, wie Sie Ihre Arbeits- und Lernzeit besser einteilen. In unseren „Linktipps“ finden Sie ebenfalls einige Informationen zum Thema Zeitmanagement.

Linktipps:

Leitfaden zum Selbst- und Zeitmanagement der Universität Bielefeld

Der ausführliche Leitfaden gibt Hilfestellung bei der Einteilung der Arbeits- und Lernzeit. Darüber hinaus gibt es Literaturhinweise und eine Checkliste.

Zeitmanagement im Studium

Der Online-Vortrag von Nadia Blüthmann stellt in vier Schritten die wichtigsten Aspekte zu einem erfolgreichen Selbstmanagement vor. Das Video ist Teil des offenen Online-Kurses „Studier- und Medienkompetenz Online“ der Universität Hamburg.

Wie kann ich lernen, Dinge nicht immer wieder aufzuschieben?

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Volksweisheiten wie diese bringen bei ausgeprägtem Hang zum Aufschieben nicht viel. Daher finden Sie in unseren Linktipps bessere Ratschläge.

Linktipps:

Prokrastinationsambulanz der Universität Münster

Bei einer ausgeprägten Neigung zur Prokrastination können Sie die Spezialambulanz an der Universität Münster aufsuchen. Mehr Informationen zu den Leistungen der Ambulanz finden Sie auf deren Website.

Projekt „Prokrastinationspraxis“ der Freien Universität Berlin

Auf der Website finden Sie Informationen über Prokrastination und einen Selbsttest mit sofortigem Feedback.

Wie kann ich das (hohe) Lernpensum besser bewältigen?

Das „Lernen lernen“ ist sicher eine der größten Herausforderungen des Studiums. Wenn Sie das Gefühl haben, das Lernpensum nicht bewältigen zu können, sich gestresst und überfordert fühlen, können Sie versuchen an folgenden Stellschrauben zu drehen:

  • bestimmte Lernstrategien anwenden
  • neue Lernmethoden testen
  • Zeit realistisch einteilen (Zeitmanagement)

Die Beratungsstellen an den Hochschulen können Ihnen konkrete Tipps zu Lernstrategien, Lernmethoden und Zeitmanagement geben. Viele Tipps und Methoden finden Sie auch online. Ein paar davon stellen wir Ihnen unter „Linktipps“ vor.

Linktipps:

Wie lernt man an der Hochschule?

Das umfangreiche Dossier auf studienwahl.de geht auf verschiedene Aspekte des Lernens während des Studiums ein und stellt unterschiedliche Lern- und Prüfungsformen vor. Besonderes Augenmerk wird auf die Studiengänge Medizin, Maschinenwesen, BWL und Theologie gelegt.

Die beste Lernstrategie für sich entdecken

Gerade zu Beginn des Studiums ist eine Umstellung des bisher gewohnten Lernstils erforderlich. Denn das Arbeiten und Lernen an der Hochschule erfordert andere Taktiken und Herangehensweisen als das Lernen in der Schule. Der Artikel auf abi.de informiert allgemein über das Lernen an der Hochschule, gibt Hinweise zu Lerntypen und verweist auf passende Hochschulangebote.

Richtig lernen an der Hochschule

Das Video auf abi.de enthält Tipps, wie Sie Ihr Lernpensum bewältigen können.

Wie kann ich mich besser motivieren?

Hin und wieder unmotiviert in der Vorlesung zu sitzen ist normal. Sofern Sie aber dauerhaft unmotiviert sind, Sie sich jeden Tag in die Hochschule quälen und sich Ihre Unlust auf die Studienleistungen auswirkt, sollten Sie den Ursachen für Ihr Motivationstief auf den Grund gehen. Am wichtigsten ist es, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben: Was wollen Sie mit Ihrem Studium erreichen? Welchen Beruf möchten Sie ausüben? Interesse an den Studieninhalten und auch Spaß am Studium tragen ebenfalls zur Motivation bei. Gespräche mit der Familie oder Freunden oder auch bei den Beratungsstellen an Ihrer Hochschule können Ihnen weiterhelfen.

Motivationsprobleme im Studium

Die psychologische Beratung der Freien Universität Berlin gibt Informationen und Tipps, wie Sie sich besser motivieren können.

Motivationslöcher im Studium: Tipps und Tricks

Wie können Sie sich zum Studium motivieren? Auf dem Studenten-Blog „USUS“ der Universität Stuttgart geben Studierende Tipps, wie Sie sich aus dem Motivationsloch holen können.

Ich will mein Studium abbrechen.

OPTIONEN AUSSERHALB DER HOCHSCHULE

Soll ich direkt in den Beruf einsteigen oder lieber eine Ausbildung machen?

Prinzipiell können Sie nach einem Studienabbruch direkt in den Beruf einsteigen. Damit verdienen Sie zunächst vermutlich mehr als ein Auszubildender, der durchschnittlich 832 Euro (in Westdeutschland im Jahr 2015) erhält. Doch das kann sich schnell ändern: Ausgebildete Fachkräfte verdienen in der Regel mehr als Ungelernte. Und das ist nicht der einzige Vorteil: Die Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit von Mai 2013 zeigt, dass die Arbeitslosigkeit und vor allem die Langzeitarbeitslosigkeit in der Altersgruppe der 25 bis 35-Jährigen bei denjenigen am höchsten ist, die keinen berufsqualifizierenden Abschluss haben. Menschen ohne Berufsabschluss arbeiten auch seltener in Vollzeit, werden geringer entlohnt als Fachkräfte, sind häufiger in Zeitarbeit beschäftigt und werden schneller wieder arbeitslos. In vielen Unternehmen werden außerdem ausschließlich qualifizierte Fachkräfte eingestellt – denn das ist ein schlagkräftiges Argument bei den Kunden.

Linktipp:

Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit von Mai 2013

Die Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit beleuchtet die berufliche Situation von jungen Menschen ohne Berufsabschluss. Sie zeigt unter anderem auf, wer besonders von Arbeitslosigkeit betroffen ist.

Publikation: Erstausbildung junger Erwachsener

Die Veröffentlichung der Bundesagentur für Arbeit richten sich gezielt an Menschen über 25 Jahre. Sie zeigt die Vorteile eines berufsqualifizierenden Abschluss auf und stellt Qualifizierungs- und Fördermöglichkeiten der Bundesagentur vor.

Was ist eine duale Berufsausbildung?

Die duale Berufsausbildung verzahnt Praxis und Theorie miteinander. Praktische Fertigkeiten erwerben Sie im Ausbildungsbetrieb, theoretisches Wissen an der Berufsschule. Grundlage der Ausbildung ist ein Ausbildungsvertrag. Die Ausbildungsvergütung richtet sich jeweils nach dem berufsspezifischen Tarifvertrag. Aktuell gibt es 327 anerkannte Ausbildungsberufe.

Mehr zum Thema duale Berufsausbildung erhalten Sie in unserem Artikel „Und dann? – Perspektive duale Berufsausbildung“.

Linktipps:

Das duale Berufsausbildungssystem in Deutschland

Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) stellt in diesem Flyer grundlegende Informationen zur dualen Berufsausbildung kurz und bündig in neun Punkten dar.

„Berufliche Bildung – Praktisch unschlagbar“

Mit seiner Informationskampagne „Berufliche Bildung – Praktisch unschlagbar“ macht das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf die vielfältigen Chancen im dualen Ausbildungssystem aufmerksam. Neben grundlegenden Informationen zur dualen Ausbildung finden Sie hier Erfahrungsberichte von Auszubildenden.

Was ist die Externenprüfung und wer kann diese ablegen?

Die Externenprüfung ermöglicht Menschen mit mehrjähriger Berufserfahrung einen berufsqualifizierenden Abschluss zu erhalten, ohne zuvor die reguläre Ausbildung zu durchlaufen. Wenn Sie also bereits ausreichend praktische Erfahrungen gesammelt haben, die in ihren Inhalten und Tätigkeiten einer Ausbildung gleichzustellen sind, können Sie einen Antrag auf Zulassung zur Externenprüfung stellen. In diesem Fall müssen Sie also keine klassische Ausbildung mehr absolvieren, sondern können direkt die Abschlussprüfung ablegen. Natürlich müssen Sie sich das theoretische und praktische Wissen, das in der Prüfung abgefragt wird, selbst aneignen. Auskunft über die Anforderungen der Externenprüfung geben Ihnen die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern. In unseren „Linktipps“ erhalten Sie außerdem weitere Hinweise zu den Zulassungskriterien.

Linktipps:

Externenprüfung: Voraussetzungen, Beratung und Vorbereitung

Die Website „Perspektive Berufsabschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fasst alle wichtigen Informationen zum Thema Externenprüfung in einem Überblicksartikel zusammen.

Prüferportal

Auf dem Prüferportal des Bundesinstituts für Berufsbildung erhalten Sie Informationen zu den Zulassungsvorrausetzungen zur Externenprüfung sowie Daten, Fakten und Forschungsberichte zum Thema.

Den Berufsabschluss nachholen: Die Externenprüfung

Die Bundesagentur für Arbeit informiert auf Ihrer Website über die Voraussetzungen, um zur Externenprüfung zugelassen zu werden.

Ich benötige mehr Zeit zur beruflichen Orientierung. Welche Optionen habe ich?

Zur beruflichen Orientierung nach dem Studienabbruch können Sie

  • ein Praktikum machen,
  • eine Zeit lang ins Ausland gehen,
  • ein freiwilliges soziales oder freiwilliges ökologisches Jahr absolvieren oder
  • sich für den Bundesfreiwilligendienst bewerben.

Praktika geben Ihnen die ideale Möglichkeit, um sich beruflich zu orientieren. Fast alle Unternehmen bieten Praktika an. Für ein Praktikum bewerben Sie sich genauso wie für eine Ausbildungsstelle oder einen Job – mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. Die Praktikumsdauer kann sich über wenige Wochen oder auch mehrere Monate erstrecken. Ebenso kann die Vergütung variieren. Wurden früher häufig noch unbezahlte Praktika ausgeschrieben, so gilt seit dem 1. Januar 2015 der Mindestlohn für Praktikanten von 8,50 Euro pro Stunde. Diesen erhalten Sie allerdings nicht, wenn Sie ein Pflichtpraktikum während Schule, Ausbildung oder Studium oder ein Praktikum absolvieren, das weniger als drei Monate dauert.

Bei einem Auslandsaufenthalt haben Sie verschiedene Optionen, zum Beispiel Work & Travel, Au-Pair-Jobs, Freiwilligendienste, Sprachreisen oder Auslandspraktika. Für einen Auslandsaufenthalt benötigen Sie einen gültigen Reisepass, eine Auslandskrankenversicherung und eventuell Impfungen. Bei „Work & Travel“ oder im Au-pair-Job finanzieren Sie Ihren Auslandsaufenthalt ganz oder teilweise durch die Arbeit, die Sie vor Ort ausüben. Generell ist ein Auslandsaufenthalt aber recht kostspielig: Die meisten Auslandsprogramme verlangen eine Gebühr für Vermittlung und Organisation. Dazu kommen Reisekosten, Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Freizeitgestaltung. Prüfen Sie, ob Sie Ihren Auslandsaufenthalt gegebenenfalls über ein Stipendium finanzieren können.

Ein freiwilliges soziales  oder ökologisches Jahr können Sie dann machen, wenn Sie nicht älter als 27 Jahre alt sind. Entgegen des Namens kann der Freiwilligendienst auch nur sechs oder sogar 18 Monate lang sein. Bewerbungen richten Sie direkt an den Träger, bei dem Sie sich engagieren möchten. Anbieter sind in der Regel Vereine, Verbände oder kirchliche Einrichtungen. Der Bundesfreiwilligendienst steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Berufstätige und Personen, die 27 Jahre oder älter sind, können den Bundesfreiwilligendienst auch in Teilzeit absolvieren. Mindestvoraussetzung ist eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche. Als sogenannter „Bufti“ können Sie sich für soziale, kulturelle oder forschungsorientierte Projekte sowie für den Umwelt- und Naturschutz engagieren.

Linktipps:

Ab ins Ausland

Auf dem Webportal der Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung finden Sie umfassende Informationen zum Thema Auslandsaufenthalt nach der Schule, während der Ausbildung und nach der Ausbildung. Die Website ist ein Angebot der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

Raus von zu Haus

Auf dem Webportal der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland finden Sie Informationen zu den verschiedenen Formen eines Auslandsaufenthalts, den Ländern und der Finanzierung. Über eine Online-Beratung können Sie außerdem nach einem für Sie passendem Programm suchen.

Freiwilliges soziales Jahr

Die Website informiert ausführlich über das freiwillige soziale Jahr, stellt Träger vor und gibt Einblicke in die Arbeit der „Freiwilligen“. Über eine Karte können Sie Ansprechpartner in Ihrer Region finden. Sie erfahren außerdem, wie Sie sich für ein freiwilliges soziales Jahr bewerben können.

Freiwilliges ökologisches Jahr

Die Website informiert ausführlich über das freiwillige ökologische Jahr, stellt Träger vor und gibt Einblicke in die Arbeit des Bundesarbeitskreises. Sie erfahren außerdem, wo und wie Sie das freiwillige ökologische Jahr auch im Ausland absolvieren können.

Bundesfreiwilligendienst

Die Infoplattform des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben informiert ausführlich über den Bundesfreiwilligendienst. Darüber hinaus berichten „Buftis“ von ihren Erfahrungen. Auf einer Deutschlandkarte können Sie nach Einsatzstellen suchen.

Welche Möglichkeiten bestehen im Ausland?

Sie können im Ausland

  • jobben („Work & Travel“, Au-Pair),
  • ein Praktikum absolvieren,
  • studieren,
  • einen Freiwilligendienst ableisten,
  • eine Sprache lernen,
  • einen Teil Ihrer Ausbildung absolvieren oder
  • eine berufliche Weiterbildung machen.

Teile des Studiums und der Ausbildung können im Ausland absolviert werden. Möchten Sie davon unabhängig ins Ausland, können Sie zwischen vielen Optionen wählen. Bei Praktika oder einer vorrübergehenden Berufstätigkeit im Ausland steht die Arbeit im Zentrum. Sie sammeln dann wertvolle Praxiserfahrung, die sich auch im Lebenslauf gut macht. Bei „Work & Travel“ und „Farmarbeit“ können Sie Arbeit und Freizeit miteinander verbinden und Ihren Auslandsaufenthalt ganz oder teilweise durchs jobben finanzieren. Freiwilligendienste sind oft ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich. In die Kategorie „Lernen im Ausland“ fallen Sprachreisen, Zusatzqualifikationen und andere Weiterbildungsangebote. Für einen Auslandsaufenthalt benötigen Sie einen gültigen Reisepass, eine Auslandskrankenversicherung und eventuell Impfungen. Generell ist ein Auslandsaufenthalt aber recht kostspielig: Die meisten Auslandsprogramme verlangen eine Gebühr für Vermittlung und Organisation. Dazu kommen Reisekosten, Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Freizeitgestaltung. Prüfen Sie, ob Sie Ihren Auslandsaufenthalt gegebenenfalls über ein Stipendium finanzieren können. Weitere Informationen zu den verschiedenen Auslandsaufenthalten finden Sie in unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Ab ins Ausland

Auf dem Webportal der Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung finden Sie umfassende Informationen zum Thema Auslandsaufenthalt nach der Schule, während der Ausbildung und nach der Ausbildung. Die Website ist ein Angebot der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

weltwärts – der entwicklungspolitische Freiwilligendienst

Über 5.000 Einsatzplätze in über 80 Ländern: Mit dem Lerndienst weltwärts können Sie Ihre Sprachkenntnisse verbessern, Arbeitserfahrungen sammeln und interkulturelle Kompetenzen erwerben. Gleichzeitig leisten Sie einen Beitrag in einem lokalen Projekt. „weltwärts“ ist ein Gemeinschaftswerk des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Raus von zu Haus

Auf dem Webportal der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland finden Sie Informationen zu den verschiedenen Formen eines Auslandsaufenthalts, den Ländern und der Finanzierung. Über eine Online-Beratung können Sie außerdem nach einem für Sie passendem Programm suchen.

Los geht‘s: Plane deinen Auslandsaufenthalt

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Auslandsaufenthalt während der Ausbildung finden Sie auf der Website „Berufliche Bildung – Praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

DUALE BERUFSAUSBILDUNG

Was bietet mir die duale Berufsausbildung?

Aufgrund des demographischen Wandels und dem Trend zur akademischen Laufbahn sind die Aussichten auf eine Karriere in Industrie, Handwerk, in den freien Berufen und im öffentlichen Dienst so gut wie nie zuvor. Nicht nur die Aussicht, leicht eine Lehrstelle zu finden, sondern auch die Übernahmechancen nach der Ausbildung in ein festes Arbeitsverhältnis sind hoch. Mit dem Abschluss einer dualen Berufsausbildung legen Sie daher den Grundstein für eine Zukunft mit Aussicht auf einen schnellen Einstieg ins Berufsleben, sichere Beschäftigungsverhältnisse und gute Verdienstmöglichkeiten. Auch die Chancen im Ausland beruflich Fuß zu fassen sind für in Deutschland ausgebildete Fachkräfte sehr gut.

Mehr zum Thema duale Berufsausbildung erhalten Sie in unserem Artikel „Und dann? – Perspektive duale Berufsausbildung“.

Linktipps:

„Berufliche Bildung – Praktisch unschlagbar“

Mit seiner Informationskampagne „Berufliche Bildung – Praktisch unschlagbar“ macht das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf die vielfältigen Chancen im dualen Ausbildungssystem aufmerksam. Neben grundlegenden Informationen zur dualen Ausbildung berichten Auszubildende aus ihrem Azubi-Alltag.

Das bringt dich weiter!

Das Portal dasbringtmichweiter.de der Bundesagentur für Arbeit informiert Sie über die duale Berufsausbildung, über die Angebote zur Berufsorientierung und finanziellen Unterstützung. Sie finden hier außerdem Tipps zur Bewerbung und zum Ausbildungsstart.

Berufswahl

Aktuelle Meldungen, redaktionelle Artikel und grundlegende Informationen zur dualen Ausbildung finden Sie auf dem Portal berufswahl.de. Die Website wird herausgegeben von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Berufliche Bildung

Auf seiner Website stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung seine Aktivitäten und Maßnahmen im Bereich der dualen Ausbildung vor. Hier finden Sie neben grundständigen Informationen Links zu weiteren Portalen und Veröffentlichungen.

Karrierewege im Handwerk

Von der Ausbildung zum Meister-Plus: Das Handwerk hält attraktive Karrierewege bereit. Nach der Ausbildung ermöglicht ein breites Fortbildungsangebot den Erwerb des Meistertitels und darauf aufbauende Abschlüsse. Sie möchten Karriere als Unternehmer/-in oder Führungskraft im Handwerk machen? Die Website karriereportal-handwerk.de bietet eine umfassende Übersicht über Ihre Möglichkeiten.

Wo finde ich Informationen zu den einzelnen Ausbildungsberufen?

Insgesamt können Sie zwischen 327 anerkannten dualen Ausbildungsberufen wählen. Es gibt Berufe mit technischer Ausrichtung, andere wiederum sind durch kreative oder soziale Aufgaben geprägt. Im Internet finden Sie viele Informationen zu den Ausbildungsberufen. Die Hochschulteams der Agentur für Arbeit unterstützen Sie auch nach einem Studienabbruch. Die Beraterinnen und Berater zeigen Ihnen zum Beispiel mögliche duale Berufsausbildungen auf, helfen Ihnen bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle und unterstützen Sie bei der Bewerbung. Weitere relevante Datenbanken und Infoportale finden Sie unter „Linktipps“.

Linktipps:

Berufesuche auf der Website des Bundesinstituts für Berufsbildung

Die Berufesuche des Bundesinstituts für Berufsbildung listet alle anerkannten Ausbildungsberufe auf und gibt ausführliche Informationen zu den Berufen. Sie finden hier auch die Ausbildungsverordnungen und Rahmenlehrpläne, Statistiken und Zeugniserläuterungen.

Ausbildungssuche

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bietet auf seiner Website eine Ausbildungssuche an. Für jede Ausbildung wird aufgezeigt, für wen sie geeignet ist, wie die Ausbildung aufgebaut ist und welche Zukunftsperspektiven es gibt.

BERUFENET

Auf dem Webportal der Bundesagentur für Arbeit können Sie nach Berufen suchen und sich über diese informieren. Insgesamt finden Sie dort 3.200 aktuelle Berufsbeschreibungen.

Berufe.tv

Die Bundesagentur für Arbeit bietet auf berufe.tv zu vielen anerkannten Ausbildungsberufen Videos an, in denen Auszubildende von ihrer Ausbildung berichten.

Berufe des Handwerks

Welche Berufe gibt es im Handwerk? Auf dem Webportal handwerk.de können Sie sich über die verschiedenen Ausbildungsberufe, deren Inhalte und Anforderungen informieren.

Ausbildungsberufe und -beratung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags

Im IHK-Bereich gibt es 270 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Die Website des Deutschen Industrie- und Handelskammertags informiert über diese Berufe und stellt Ihnen Ihr Beratungs- und Vermittlungsangebot vor.

Ausbildungsberatung des Bundesverbands der Freien Berufe

Der Bundesverband der Freien Berufe informiert auf seiner Website über die staatlich anerkannten, freien Ausbildungsberufe und verweist an die zuständigen Stellen.

Welcher Beruf passt zu mir?

Fragen Sie sich zunächst, was Sie interessiert und welche Kompetenzen und Stärken Sie mitbringen. Hat Ihnen Ihr Studium bisher inhaltlich zugesagt, können Sie nach passenden Ausbildungsberufen Ausschau halten. Eine inhaltliche Neuorientierung stellt aber auch kein Problem dar: Häufig wechseln Studienabbrecherinnen und -abbrecher die Fachrichtung, wenn Sie in die duale Berufsausbildung einsteigen. Im Zentrum sollte immer in erster Linie das persönliche Interesse an dem Ausbildungsberuf stehen. Nehmen Sie sich daher ausreichend Zeit, um die Möglichkeiten der dualen Ausbildung kennenzulernen und eine Entscheidung für einen Ausbildungsberuf zu treffen. Im Internet gibt es viele Berufs- und Kompetenztests, die Ihnen einen ersten Hinweis geben können, welcher Beruf zu Ihren Fähigkeiten passt. Einige dieser Tests finden Sie in unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Welcher Ausbildungsberuf passt zu meinem Studienfach?

Sie wollen bei Ihrem Thema bleiben? Auf BERUFENET, einem Webportal der Bundesagentur für Arbeit, können Sie herausfinden, welche Ausbildungsberufe Bezüge zu Ihrem Studienfach haben. Wählen Sie dazu Ihr Studienfach aus der Tabelle aus. Sie erhalten anschließend über die Auswahl „Studium“/„Alternativen bei Studienabbruch“ eine Liste der zu Ihrem Studienfach thematisch passenden Ausbildungsberufe. Die Funktion gibt es bisher für alle grundständigen Studiengänge.

Berufe-Entdecker: Was will ich werden?

Der Berufe-Entdecker der Bundesagentur für Arbeit ermöglicht Ihnen interaktiv und spielerisch passende Ausbildungsberufe zu finden. Der Berufe-Entdecker wird auch als App angeboten.

Traumberuf im Handwerk finden

Sie wollen ins Handwerk? Der Berufe-Checker des Deutschen Handwerkskammertags verrät Ihnen, welcher der 130 Ausbildungsberufe im Handwerk am besten zu Ihnen passt.

Situativer Interessenstest

Anhand von dreißig Fragen wird ein Persönlichkeitsprofil erstellt, auf dem aufbauend Sie Ihre Interessen und Stärken erkennen und passende Ausbildungsberufe suchen können.

Linkliste zum Thema „Ausbildung und Berufswahl“

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat für Jugendliche und junge Erwachsene eine umfassende Linkliste zusammengestellt, die die relevantesten Infoportale zur Berufsorientierung zusammenfasst.

MINT-Typ-Test

Der MINT-Typ Test enthält Fragen aus der Informatik, Biologie, Technik oder Mathematik. Als Ergebnis erhalten Sie Hinweise zur passenden Berufs- oder Studienwahl. Den Test gibt es auch als App.

IT-Berufe-Test

Wenn Sie sich für die IT-Branche interessieren, können Sie auf IT-Berufe.de anhand von zwei kombinierten Tests prüfen, welche Berufsrichtung am besten zu Ihren Neigungen passt.

Vorstellung einzelner Berufe

Julian on Tour

Wohin soll die berufliche Reise gehen? Auf praktisch-unschlagbar.de begibt sich Azubi-Scout Julian auf Tour und gibt spannende Einblicke in die Welt der dualen Ausbildungsberufe.

„Mach dein Ding“

Nach dem Abi studieren? Auf dem YouTube-Kanal „Mach dein Ding“ der HWK Saarland testet sich Student Marius durch verschiedene Handwerksberufe.

Wie viel verdiene ich als Auszubildender?

Das ist sehr unterschiedlich. Die Ausbildungsvergütung richtet sich jeweils nach dem berufsspezifischen Tarifvertrag und ist meistens gestaffelt. Das heißt, dass Sie im 2. und 3. Ausbildungsjahr jeweils etwas mehr Geld bekommen. Das durchschnittliche Gehalt eines Ausbildenden belief sich im Jahr 2015 auf 826 Euro. Am besten entlohnt werden Auszubildende in Westdeutschland im Bauhauptgewerbe, zum Beispiel Maurerinnen und Maurer.

Linktipps:

Ausbildungsvergütung

Auf der Themenseite des Bundesinstituts für Berufsbildung erhalten Sie zahlreiche Informationen zum Thema „tarifliche Ausbildungsvergütung“. Neben aktuellen Auswertungen finden Sie auf der Website auch eine Übersicht über die Entwicklung der Gesamtvergütungsdurchschnitte in den alten Ländern von 1976 bis 2015 und in den neuen Ländern von 1992 bis 2015.

Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2015

Eine ausführliche Analyse der Ausbildungsvergütungen im Jahr 2015 finden Sie auf der Website des Bundesinstituts für Berufsbildung. Hauptergebnis der statistischen Auswertung: Die Ausbildungsvergütungen steigen kontinuierlich.

Wo finde ich freie Ausbildungsstellen?

Sie können

  • in den Stellenbörsen der Tages- und Wochenzeitungen,
  • durch direkte Anfrage bei Unternehmen oder
  • in Online-Stellenbörsen

freie Ausbildungsstellen finden.

Insbesondere wenn Sie bereits einen konkreten Berufswunsch haben, können Sie direkt bei den Unternehmen anfragen, ob diese in dem gewünschten Ausbildungsberuf ausbilden und Ausbildungsplätze vergeben. Manchmal finden Sie diese Informationen bereits auf der Unternehmenswebsite. Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsstellen erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit. Sie können darüber hinaus nach freien Ausbildungsstellen in Online-Jobbörsen suchen. Die relevantesten finden Sie in unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Jobbörse der Agentur für Arbeit

In der Jobbörse der Agentur für Arbeit können Sie nicht nur nach Ausbildungsstellen suchen, sondern auch ein persönliches Ausbildungsplatzprofil anlegen und eine Bewerbungsmappe erstellen. Per E-Mail können Sie sich über neue Stellenangebote informieren lassen.

Lehrstellenradar des Deutschen Handwerkkammertages

Der Lehrstellen-Radar zeigt Ihnen, welche Lehrstellen und Praktikumsplätze im Handwerk frei sind. Den Lehrstellen-Radar gibt es auch als App.

Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern

Wenn Sie einen technischen, kaufmännischen oder dienstleistungsorientierten Ausbildungsberuf ergreifen möchten, können Sie sich auf der Lehrstellenbörse der Industrie- und Handwerkskammern über freie Ausbildungsplätze informieren. Auf dem Portal finden Sie außerdem auch grundlegende Informationen zu den Ausbildungsberufen.

Ausbildung im öffentlichen Dienst

Die Website „Wir sind Bund“ informiert Sie ausführlich über die Möglichkeiten einer Laufbahn im öffentlichen Dienst. Sie finden auf dem Portal außerdem Hinweise auf freie Ausbildungsplätze.

Ausbildungsplatzsuche: So wird’s gemacht!

Das Webportal „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantwortet die wichtigsten Fragen zur Ausbildungssuche.

Wie und wann bewerbe ich mich für einen Ausbildungsplatz?

Grundsätzlich unterscheidet sich die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz nicht von anderen Bewerbungen. Sie formulieren ein aussagekräftiges Motivationsschreiben (Anschreiben) und legen Ihren Lebenslauf sowie Kopien Ihrer Zeugnisse bei. Die meisten Bewerbungen können Sie heute per E-Mail verschicken. In manchen Fällen gibt es auch Online-Bewerbungs-Tools. Einige wenige Betriebe nehmen noch Bewerbungen in Briefform entgegen. Die gewünschte Form ist in der Regel in der Stellenausschreibung vermerkt. Sie können sich auf ausgeschriebene Ausbildungsstellen, aber auch initiativ bei Unternehmen bewerben. Meistens startet die Ausbildung am 1. August oder 1. September eines Jahres. Das heißt, dass Sie Ihre Bewerbung frühzeitig an die Unternehmen richten, spätestens im Frühjahr. Einige Unternehmen haben weitaus längere Vorläufe von bis zu einem Jahr. Informieren Sie sich daher rechtzeitig, bis wann Ihre Bewerbung bei dem Unternehmen eingegangen sein sollte. Auf eine erfolgreiche schriftliche Bewerbung folgt meistens ein Bewerbungsgespräch oder ein Auswahlverfahren. Wie Sie hier richtig bestehen und was Sie bei der Bewerbung generell beachten sollten, erfahren Sie in unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Richtig bewerben: So wird’s gemacht!

Auf dem Portal „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Sie Tipps für ein erfolgreiches Bewerbungsverfahren.

Richtig bewerben: So klappt's mit dem Ausbildungsplatz!

Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Website des Deutschen Handwerkskammertages. Sie finden hier außerdem eine Checkliste mit den wichtigsten Hinweisen zum Bewerbungsgespräch.

Muster-Vorlagen und Tipps: Das Bewerbungsschreiben

Das Webportal einstieg.de informiert Sie ausführlich zum Thema Bewerbung. Sie finden hier außerdem Musteranschreiben und Tipps für Bewerbungsgespräche und Einstellungstests.

Wer unterstützt mich bei der Suche und Bewerbung um einen Ausbildungsplatz?

Wenn Sie Hilfe bei der Suche und Bewerbung um einen Ausbildungsplatz benötigen, finden Sie diese bei folgenden Stellen:

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Industrie- und Handelskammern
  • Handwerkskammern

Informationen zu den Ausbildungsberatungen finden Sie auf den Websites der jeweiligen Industrie- und Handelskammer bzw. der Handwerkskammer. Auf unserer interaktiven Landkarte können Sie außerdem nach Beratungsstellen in Ihrer Region suchen. Weitere Hinweise finden Sie unter „Linktipps“.

Linktipps:

Beratungsservice der Bundesagentur für Arbeit

Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Auf der Website können Sie sich über die für Sie relevanten Beratungsangebote informieren.

„Mit Praxis zum Erfolg“

Die Initiative „Mit Praxis zum Erfolg“ der Industrie- und Handelskammern (IHK) richtet sich direkt an Studienabbrecherinnen und -abbrecher. Die Beratungsstellen der IHKs zeigen Ihnen alternative Karrierewege in der beruflichen Bildung auf. Auf der Website können Sie nach regionalen Angeboten und Beratungsstellen in Ihrer Region suchen.

Raus aus dem Studium, rein ins Handwerk

Ansprechpartner/-innen zum Wechsel ins Handwerk und Informationen zu spannenden Berufen im Handwerk finden Sie auf dem Portal des Deutschen Handwerkkammertages.

ANRECHNUNG VON STUDIENLEISTUNGEN UND VERKÜRZUNG VON AUSBILDUNGSZEITEN

Welche Möglichkeiten gibt es, Studienleistungen im Rahmen der dualen Berufsausbildung zu berücksichtigen?

Sie haben prinzipiell drei Möglichkeiten, die reguläre Ausbildungsdauer Ihrer dualen beruflichen Erstausbildung zu reduzieren:

  • Anrechnung als „zurückgelegte Ausbildungszeit“: Gemäß § 7 des Berufsbildungsgesetzes sowie analogen Regelungen der Handwerksordnung (HwO, § 27 a, ) können Sie sich bisher erbrachte Studienleistungen als „zurückgelegte Ausbildungszeit“ anrechnen lassen. Diese Möglichkeit setzt eine entsprechende Landesverordnung voraus und ist nicht in allen Bundesländern gegeben.
  • Verkürzung der Ausbildungszeit: Die Ausbildungsdauer kann verkürzt werden, wenn zu erwarten ist, dass Sie das Ausbildungsziel in der gekürzten Ausbildungszeit erreichen werden (§ 8 BBiG = zeitliche Anrechnung i. S. einer Komprimierung der regulären Ausbildungszeit). Gründe hierfür können die Fachhochschul- oder Hochschulreife, eine abgeschlossene Berufsausbildung, das Lebensalter, ein Nachweis über eine einschlägige berufliche Grundbildung, Berufstätigkeit, Arbeitserfahrung oder Studienleistungen sein.
  • Überdurchschnittliche Leistungen: Bei überdurchschnittlichen Leistungen in Betrieb und Berufsschule können Sie vorzeitig zur Abschlussprüfung zugelassen werden (BBiG § 45 Abs. 1).

Für die Anrechnung als „zurückgelegte Ausbildungszeit“ sowie für eine Verkürzung müssen Sie gemeinsam mit Ihrem Betrieb einen Antrag bei der zuständigen IHK oder HWK einreichen. Die Kammern fallen in der Regel Einzelfallentscheidungen.

Die Ausbildungsdauer darf bestimmte Untergrenzen nicht unterschreiten:

  • Regelausbildungszeit 3,5 Jahre – Mindestausbildungszeit 24 Monate
  • Regelausbildungszeit 3 Jahre – Mindestausbildungszeit 18 Monate
  • Regelausbildungszeit 2 Jahre – Mindestausbildungszeit 12 Monate

Linktipps:

Auf der Überholspur zum Abschluss

Das Onlinetool des Cyberforums e.V. prüft, ob die Voraussetzungen erfüllt werden, um die Ausbildung zur/zum Fachinformatiker/-in für Systemintegration / Anwendungsentwicklung oder zur/zum IT-Kauffrau/-mann in 18 Monaten absolvieren zu können.

Kann ich direkt zur Abschlussprüfung zugelassen werden?

Die Externenprüfung ermöglicht Menschen mit mehrjähriger Berufserfahrung (gefordert wird i.d.R. das Eineinhalbfache der regulären Ausbildungsdauer), einen berufsqualifizierenden Abschluss zu erhalten, ohne zuvor die reguläre Ausbildung zu durchlaufen. Wenn Sie also bereits ausreichend praktische Erfahrungen gesammelt haben, die in ihren Inhalten und Tätigkeiten einer Ausbildung gleichzustellen sind, können Sie einen Antrag auf Zulassung zur Externenprüfung stellen. In diesem Fall müssen Sie also keine klassische Ausbildung mehr absolvieren, sondern können direkt die Abschlussprüfung ablegen. Natürlich müssen Sie sich das theoretische und praktische Wissen, das in der Prüfung abgefragt wird, selbst aneignen. Auskunft über die Anforderungen der Externenprüfung geben Ihnen die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern. In unseren „Linktipps“ erhalten Sie außerdem weitere Hinweise zu den Zulassungskriterien.

Linktipps:

Externenprüfung: Voraussetzungen, Beratung und Vorbereitung

Die Website „Perspektive Berufsabschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fasst alle wichtigen Informationen zum Thema Externenprüfung in einem Überblicksartikel zusammen.

Prüferportal

Auf dem Prüferportal des Bundesinstituts für Berufsbildung erhalten Sie Informationen zu den Zulassungsvorrausetzungen zur Externenprüfung sowie Daten, Fakten und Forschungsberichte zum Thema.

Den Berufsabschluss nachholen: Die Externenprüfung

Die Bundesagentur für Arbeit informiert auf Ihrer Website über die Voraussetzungen, um zur Externenprüfung zugelassen zu werden.

Inwiefern kann ich sonst noch von meinem Studium in der Ausbildung profitieren?

Studienleistungen können auf Fortbildungen angerechnet werden oder den Zugang zur Meisterprüfung erleichtern. Sie haben drei Möglichkeiten:

  • Die Zulassung zur Fortbildungsprüfung kann erleichtert werden: In den Fortbildungsordnungen „Geprüfte/r Handelsfachwirt/in“ und „Geprüfte/r Fachwirt/in für Vertrieb im Einzelhandel“ ist geregelt, dass für diese Fortbildungsprüfungen zugelassen ist, wer mindestens 90 ECTS-Punkte in einem betriebswirtschaftlichen Studium und mindestens eine zweijährige Berufspraxis in dem Bereich nachweisen kann.
  • Studienleistungen können auf die Fortbildungsprüfung angerechnet werden: Der § 56 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes ermöglicht es Ihnen sich von der Ablegung einzelner Prüfungsbestandteile zu befreien, sofern Sie bereits eine andere vergleichbare öffentlich-rechtliche Prüfung abgelegt haben.
  • Direkter Zugang zur Meisterprüfung nach Abschluss der Ausbildung: einige Kammerprojekte bieten für Studienabbrecher bereits die Möglichkeit, unmittelbar im Anschluss an die verkürzte Ausbildungszeit die Meisterprüfung abzulegen, wobei z.T. schon ausbildungsbegleitend Meisterkursmodule absolviert werden können

FORT- UND WEITERBILDUNG

Kann ich mich bereits während der Ausbildung fortbilden?

Ja, das ist möglich – zum Beispiel mit einer berufsbegleitenden Zusatzqualifikation oder einem berufsbegleitenden Studium. Sind Sie Abiturient, haben Sie die Möglichkeit, ein speziell auf Sie zugeschnittenes Sonderprogramm in der beruflichen Bildung zu absolvieren. Dieses Sonderprogramm beinhaltet Modelle für den beruflichen Aufstieg und bietet Qualifikationen innerhalb der Ausbildung an. Die „Abiturientenausbildung“ ist von Bundesland zu Bundesland anders aufgestellt. Sie bietet aber immer einen Mehrwert gegenüber der regulären dualen Ausbildung. Das kann eine kombinierte Aus- und Fortbildung umfassen (zum Beispiel Einzelhandelskauffrau bzw. Einzelhandelskaufmann als Ausbildungsberuf und Handelsfachwirt/-in als Fortbildungsberuf) oder eine erworbene Zusatzqualifikation (zum Beispiel duale Ausbildung zur Immobilienkauffrau bzw. zum Immobilienkaufmann und Zusatzqualifikation Immobilienassistent/-in). Die Ausbildungsdauer beträgt bei den Sonderprogrammen in der Regel zwei bis drei Jahre.

Zusatzqualifikationen

Bereits während der Berufsausbildung in Betrieb und Berufsschule können Sie eine Zusatzqualifikation absolvieren. Dadurch verbessern Sie Ihre Berufschancen und Karriereaussichten. Denn in den Kursen können Sie Ihre Fachkenntnisse individuell vertiefen oder berufsübergreifendes Wissen erlernen. Voraussetzung ist ein Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf. Insgesamt gibt es rund 2.300 Angebote – über Techniklehrgänge, Sprachkurse, EDV-Zertifikate bis hin zu  betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Wenn Sie einen Ausbildungsberuf im Handwerk erlernen, können Sie sogar bereits einen Teil der Meisterprüfung im Rahmen einer Zusatzqualifikation ablegen.

Angeboten werden Zusatzqualifikationen von Betrieben, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Berufsschulen und anderen Bildungsträgern. Die Kurse besuchen Sie in der Regel abends oder am Wochenende. Der zeitliche Umfang variiert.

Linktipps:

AusbildungPlus

AusbildungPlus ist die größte Datenbank für Zusatzqualifikationen und duale Studiengänge. Die Datenbank wird betreut durch das Bundesinstitut für Berufsbildung und listet rund 2.100 Zusatzqualifikationen und 1.500 duale Studiengänge auf.

Zusatzqualifikationen: häufig gestellte Fragen

Das Portal „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema „Zusatzqualifikationen“.

POETRY SLAM – Zusatzqualifikationen

Die Aktion „Poetry Slam“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erklärt Themen aus der dualen Aus- und Weiterbildung in gedichteter Form. In diesem Video werden Zusatzqualifikationen erklärt.

Duale Studiengänge

Das ausbildungsbegleitende Studium ist eine Form des dualen Studiums. Studien- und Ausbildungsphasen werden zeitlich und inhaltlich miteinander verzahnt. Damit sich beide Ausbildungsformen optimal ergänzen, stimmen sich Hochschule und Betrieb über Inhalte und Organisation der Ausbildung ab. Dabei wird die Ausbildung auch in Teilen auf das Studium angerechnet. Bei einem ausbildungsintegrierten dualen Studiengang haben Sie nach vier bis fünf Jahren nicht nur einen Abschluss im entsprechenden Ausbildungsberuf, sondern auch einen Studienabschluss.

Zusätzlich zum ausbildungsbegleitenden Studium gibt es noch drei weitere Formen des dualen Studiums:

  • praxisintegrierende Studiengänge: Das Studium wird hierbei mit längeren Phasen der Berufspraxis verbunden. Inhaltlich besteht zwischen Studium und beruflicher Tätigkeit ein enger Bezug. Praxisanteile können Sie auf das Studium anrechnen lassen.
  • berufsintegrierende Studiengänge: Die berufsintegrierenden Studiengänge sind fachlich mit einer Berufstätigkeit verbunden. Studium und Beruf nehmen damit aufeinander Bezug.
  • berufsbegleitende Studiengänge: Sie studieren parallel zu einer Berufstätigkeit. Studium und Beruf können miteinander in Bezug stehen, müssen dies aber nicht.

Linktipps:

AusbildungPlus

AusbildungPlus ist die größte Datenbank für Zusatzqualifikationen und duale Studiengänge. Die Datenbank wird betreut durch das Bundesinstitut für Berufsbildung und listet rund 2.100 Zusatzqualifikationen und 1.500 duale Studiengänge auf.

Kann ich mich nach der Ausbildung weiterbilden?

Das ist selbstverständlich möglich. Sie haben viele Optionen:

  • Aufstiegsfortbildung (berufliche Fortbildung zum/-r Meister/-in oder Fachwirt/-in, u.ä.)
  • Anpassungsfortbildung (betriebliche und überbetriebliche Fort- und Weiterbildungen)
  • Wissenschaftliche Zertifikatskurse
  • Weiterbildung im Ausland
  • Bildungsurlaub

Weitere Informationen zu den einzelnen Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten Sie in den folgenden Fragen.

Zu den Finanzierungsmöglichkeiten der beruflichen Weiterbildung finden Sie Hinweise im Kapitel „Finanzielle Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung“.

Linktipps:

Publikation „Ausbildung, Job – und dann?“

Die Publikation „Ausbildung, Job – und dann?“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung versteht sich als Ratgeber zum Start in die berufliche Weiterbildung. Sie finden hier viele Tipps, Praxisbeispiele und Checklisten.

Berufsentwicklungsnavigator „BEN“

Der Berufsentwicklungsnavigator „BEN“ ist ein interaktiver Online-Service der Bundesagentur für Arbeit. Sie finden auf dem Webangebot umfassende Informationen zu den Themen „Berufe“, „Weiterbildung“ und „Beschäftigungschancen“.

Berufliche Weiterbildung: häufig gestellte Fragen

Das Portal „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema „berufliche Weiterbildung“ und informiert ausführlich über die verschiedenen Aspekte der berufliche Weiterbildung, unter anderem zu den Lernformen der beruflichen Weiterbildung und den Weiterbildungsmöglichkeiten im Ausland.

Checkliste „Qualität beruflicher Weiterbildung“

Welche beruflichen Ziele verfolge ich? Wie finde ich ein gutes Weiterbildungsangebot? Wie umfangreich ist es? Und wie kann ich es finanzieren? Mit der Checkliste des Bundesinstituts für Berufsbildung können Sie sich grundlegend und umfassend im Feld der beruflichen Weiterbildung orientieren und informieren.

Ratgeber Weiterbildung

Das Online-Angebot der Süddeutschen Zeitung beantwortet in einem ausführlichen Dossier die wichtigsten Fragen rund um das Thema berufliche Weiterbildung.

Kann ich nach der Ausbildung noch studieren?

Nach einer beruflichen Ausbildung können Sie natürlich (erneut) ein Studium aufnehmen, passend zum Ausbildungsberuf oder fachfremd. Sie haben dabei in der Regel die Wahl zwischen berufsbegleitenden Studiengängen und Fernstudiengängen. Dementsprechend können Sie in Voll- oder Teilzeit studieren. Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch in unserem Artikel „Studienumstieg – auf einem anderen Weg zum Studienabschluss“.

Was ist eine Aufstiegsfortbildung?

Als Aufstiegsfortbildung werden Meisterkurse oder andere auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitende Lehrgänge bezeichnet. Für eine Aufstiegsfortbildung sollten Sie in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie einschlägige, meist mehrjährige Berufserfahrung nachweisen können. Die Aufstiegsfortbildungen sind gesetzlich im Berufsbildungsgesetz und in der Handwerksordnung geregelt. Die Lehrgänge dauern bis zu drei Jahre und werden mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Aufstiegsfortbildung erhalten Sie zum Beispiel einen Abschluss als Meister/-in, Techniker/-in, Fachwirt/-in, geprüfte Betriebswirt/-in, Bilanzbuchhalter/-in oder Fachkauffrau bzw. Fachkaufmann. Mit diesen Titeln können Sie Aufgaben mit größerem Verantwortungsbereich wahrnehmen und eine höhere Vergütung erhalten.

Linktipp:

Publikation: Ausbildung, Job – und dann?

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegebene Publikation ist ein Ratgeber zum Start in eine berufliche Weiterbildung. Sie finden darin Informationen zu den Fortbildungsmöglichkeiten in den einzelnen Branchen.

Publikation „Aufstiegsfortbildung und Studium – Bildungs- und Berufsbiografien im Vergleich“

Der 10. Band der Reihe Berufsbildungsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stellt auf Grundlage einer Untersuchung unter anderem die Übergänge von Ausbildung und Studium in die berufliche Weiterbildung, die beruflichen Ziele und Motive sowie Kosten und Belastungen der an einer Aufstiegsfortbildung Teilnehmenden dar.

POETRY SLAM – Aufstiegsfortbildung

Die Aktion „Poetry Slam“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erklärt Themen aus der dualen Aus- und Weiterbildung in gedichteter Form. In diesem Video wird die Aufstiegsfortbildung erklärt.

Was ist eine Anpassungsfortbildung?

Mit einer Anpassungsfortbildung können Sie Ihre berufliche Qualifikation erhalten, erweitern oder den technischen Entwicklungen anpassen. Anpassungsfortbildungen sollten Sie daher regelmäßig, zum Beispiel alle ein bis zwei Jahre, absolvieren. So bleibt ihr Wissen auf dem neuesten Stand, Sie lernen neue Werkzeuge oder Methoden kennen und können zusätzliche Kompetenzen erwerben. Eine Anpassungsfortbildung machen Sie entweder direkt im Betrieb, in überbetrieblichen Veranstaltungen oder bei privaten Weiterbildungsträgern. Sie erhalten im Anschluss ein Zertifikat oder eine Teilnahmebescheinigung. Form, Dauer und Inhalte einer Anpassungsfortbildung sind nicht allgemein geregelt. Anpassungsfortbildungen sind außerdem keine Grundlage für eine Gehaltserhöhung oder einen Aufstieg.

Linktipp:

POETRY SLAM – Anpassungsfortbildung

Die Aktion „Poetry Slam“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erklärt Themen aus der dualen Aus- und Weiterbildung in gedichteter Form. In diesem Video wird die Anpassungsfortbildung erklärt.

Was sind Wissenschaftliche Zertifikatskurse?

Sind Sie an einer wissenschaftlichen Weiterbildung interessiert, informieren Sie sich am besten bei Hochschulen und Bildungseinrichtungen über deren Angebote. Oft bieten sie verschiedene Kurse an an – unter anderem wissenschaftliche Zertifikatskurse – die beruflichen Fachkräften offenstehen. In der Regel umfassen diese Kurse mehrere inhaltlich zusammengehörige Lernmodule, die Sie dann über einen längeren Zeitraum belegen. Bestehen Sie den Kurs, erhalten Sie ein Abschlusszertifikat. Manchmal können Sie auch einzelne Module aus dem Curriculum auswählen und nach erfolgreichem Abschluss hierfür ein Zertifikat erwerben. Diese Angebote sind ebenfalls speziell für Berufstätige – das heißt, die Inhalte sind kompakter, aber inhaltlich und methodisch-didaktisch auf Hochschulniveau gehalten und berücksichtigen die zeitlichen Anforderungen berufstätiger Personen.

Kann ich mich im Ausland weiterbilden?

Sie haben die Möglichkeit, sich im Ausland weiterzubilden. Dazu sollten Sie vorab klären, ob die dort erworbenen Kompetenzen und Qualifikationen für andere Bildungsträger oder Ihren Arbeitgeber nachvollziehbar sind und anerkannt werden können. Erleichtert wird das zum Beispiel mit dem Europass. Das ist ein System von standardisierten Bewerbungsunterlagen, das für mehr Vergleichbarkeit und Transparenz europaweit sorgen soll.

Linktipps:

Ab ins Ausland

Auf dem Webportal der Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung finden Sie umfassende Informationen zum Thema Auslandsaufenthalt nach der Schule, während der Ausbildung und nach der Ausbildung. Die Website ist ein Angebot der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung

Die zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit sucht weltweit Fachkräfte. Auf der Website erhalten Sie Informationen zu den Leistungen und Angeboten der Fachvermittlung.

EU-Programm „Ploteus“

Das Programm „Ploteus“ der Europäischen Kommission informiert Sie über Kurse, Arbeiten und Weiterbildung im europäischen Ausland. Sie können unter anderem über eine Landkarte nach Qualifizierungsangeboten, Studiengängen und anderen Fortbildungen suchen.

Mit der GIZ ins Ausland

Die deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) bietet Austausch- und Fördermöglichkeiten für junge Berufstätige, die an einem praxisorientierten Auslandsaufenthalt interessiert sind.

Der Mobilitätscoach

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird im Rahmen des Programms „Berufsbildung ohne Grenzen“ die Internetseite mobilitaetscoach.de vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH). Hier finden Sie Informationen und Beratungsangebote zu Weiterbildungsmöglichkeiten im Ausland für die durch die IHK und HWK betreuten Berufe.

Europass

Mit dem Europass können Sie Ihre Qualifikationen, Fähigkeiten und Kompetenzen auf einen Blick in einer europaweit anerkannten Form darstellen.

POETRY SLAM – Fortbildung im Ausland

Die Aktion „Poetry Slam“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erklärt Themen aus der dualen Aus- und Weiterbildung in gedichteter Form. In diesem Video wird erklärt, wie Sie sich im Ausland fortbilden können.

Wo finde ich Fort- und Weiterbildungsangebote?

Sie können sich online in den Lernbörsen der Bundesagentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern über die verschiedenen Angebote informieren. Die Bundesagentur für Arbeit und die Kammern beraten Sie auch in einem persönlichen Gespräch. Die relevantesten Datenbanken finden Sie in  unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Förderdatenbank

In der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie können Sie sich über die aktuellen Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union informieren.

KURSNET

Auf der Website „KURSNET“ der Bundesagentur für Arbeit können Sie nach Kursangeboten zur beruflichen Aus- und Weiterbildung suchen. Die Datenbank listet knapp zwei Millionen Bildungsangebote.

Mit Weiterbildung Chancen erhöhen

Die Bundesagentur für Arbeit informiert auf Ihrem Webangebot über Weiterbildungsmöglichkeiten und stellt eigene Bildungsangebote – unter anderem eine Lernbörse – vor.

InfoWeb Weiterbildung

Finden Sie mit der Suchmaschine des deutschen Bildungsservers für Weiterbildungskurse passende Weiterbildungsangebote für Ihre berufliche Laufbahn.

WIS – das Weiterbildungs- und Informationssystem

Das Weiterbildungs- und Informationssystem ist ein gemeinsames Angebot der Deutschen Industrie- und Handelskammern. Sie finden hier Seminare und Lehrgänge im Bereich der beruflichen Weiterbildung für IHK-Berufe.

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG IN DER AUS- UND WEITERBILDUNG

Welche Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung kann ich erhalten?

Sie können sich für ein

  • Weiterbildungsstipendium oder ein
  • Aufstiegsstipendium

bewerben. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit

  • Meister-BAföG zu beantragen,
  • die Bildungsprämie zu erhalten,
  • eine bundeslandspezifische Förderung zu erhalten oder
  • direkt durch Ihren Arbeitgeber gefördert zu werden.

Mehr Informationen zu den einzelnen Fördermöglichkeiten erhalten Sie in den folgenden Fragen.

Linktipps:

Weiterbildung finanzieren

Auf dem Webportal „Berufliche Bildung – Praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhalten Sie eine Übersicht darüber, wie Sie Ihre Weiterbildung finanzieren können.

Was ist das Weiterbildungsstipendium und wie kann ich es erhalten?

Mit dem Weiterbildungsstipendium können Sie direkt im Anschluss an Ihre Ausbildung durchstarten. Gefördert werden Berufseinsteigerinnen und -einsteiger bis 25 Jahre, die besonders gute Leistungen erbringen. Gegenstand der Förderung sind Fortbildungskurse wie Meister- oder Technikerlehrgänge, EDV-Kurse, medizinische Fortbildungen oder ein berufsbegleitendes Studium. Sie erhalten bis zu 6.000 Euro in einem Zeitraum von maximal drei Jahren.

Linktipps:

Weiterbildungsstipendium

Grundlegende Informationen und den Flyer „Durchstarten für Einsteiger“ finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Webportal der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung

Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung vergibt im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Weiterbildungs- und Aufstiegsstipendien. Informationen zu den Vergabekriterien, zur Bewerbung und zu den Fristen erhalten Sie auf der Stiftungs-Website.

Das Weiterbildungsstipendium

Das Portal „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema „Weiterbildungsstipendium“.

Was ist das Aufstiegsstipendium und wie kann ich es erhalten?

Das Aufstiegsstipendium ist ein Programm der Begabtenförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Stipendium richtet sich an besonders leistungsfähige Berufstätige, die mindestens seit zwei Jahren arbeiten und nun ein Studium absolvieren möchten. Das Studium können Sie sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend durchführen. Als Vollzeitstudent erhalten Sie monatlich 750 Euro plus Betreuungspauschale für Kinder, bei einem berufsbegleitenden Studium jährlich 2.000 Euro. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Sie wird nur für den ersten Hochschulabschluss gewährt, das heißt nicht für Masterstudiengänge und andere auf einem ersten Abschluss aufbauende Studiengänge. Ausgewählt und begleitet werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten durch die „Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung“.

Linktipps:

Das Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung können Sie sich ausführlich über das Aufstiegsstipendium informieren. Sie finden hier unter anderem die Publikation „Studieren mit Berufserfahrung“ zum Download.

Webportal der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung

Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung vergibt im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Weiterbildungs- und Aufstiegsstipendien. Informationen zu den Vergabekriterien, zur Bewerbung und zu den Fristen erhalten Sie auf der Stiftungs-Website.

Was ist Meister-BAföG und wie kann ich es erhalten?

Mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, auch „Meister-BAföG“ genannt, werden Personen gefördert, die eine Aufstiegsfortbildung anstreben. Das Meister-BAföG setzt sich wie das klassische Bafög aus Zuschussbeiträgen und zinslosem Darlehen zusammen. Mit dem Meister-BAföG können Sie einkommensunabhängig zum einen die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren mit bis zu 10.662 Euro und zum anderen das Prüfungsstück mit bis zu 1.534 Euro finanzieren. Es gibt außerdem einen Beitrag zu den Lebenshaltungskosten, sofern Sie die Weiterbildungsmaßnahme in Vollzeit absolvieren. Dieser wird in Abhängigkeit von Ihrem Einkommen und Vermögen berechnet. Für Familien gibt es besondere Förderkonditionen. Die Darlehen des „Meister-BAföG“ werden bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragt und sind während der Fortbildung und einer anschließenden Karenzzeit zins- und tilgungsfrei. Danach müssen Sie das Darlehen innerhalb von zehn Jahren mit monatlichen Raten von mindestens 128 Euro tilgen. Förderanträge richten Sie in der Regel an die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und kreisfreien Städten an Ihrem ständigen Wohnsitz. Dort können Sie sich auch persönlich beraten lassen und die Antragsformulare ausfüllen.

Linktipp:

Meister-Bafög

Alle Informationen rund ums Meister-BAföG, Beispielrechnungen und Hinweise zur Antragsstellung erhalten Sie auf dem Webportal meister-bafoeg.de des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Was ist die Bildungsprämie und wie kann ich sie erhalten?

Die Bildungsprämie ist eine staatliche Förderung für Erwerbstätige. Sie unterstützt Sie dabei, Ihre Chancen auf Weiterbildung wahrzunehmen. Die Bildungsprämie unterscheidet sich in Spargutscheinen und Prämiengutscheinen. Letzteren können Sie beantragen, sofern Sie älter als 25 Jahre sind, mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten und nicht mehr als 20.000 Euro im Jahr verdienen. Den Prämiengutschein können Sie alle zwei Jahre erhalten und für Weiterbildungen einsetzen, die bis zu 1.000 Euro kosten. Der Staat übernimmt dann 50 Prozent der Kosten. Ist die geplante Weiterbildung teurer, können Sie den Spargutschein nutzen. Dieser ist einkommensunabhängig, da Sie das Geld dafür selbst anlegen. Der Vorteil: Das Gesparte kann für die Arbeitnehmersparzulage unschädlich entnommen werden.

Linktipp:

Das Bundesprogramm Bildungsprämie

Auf dem Webportal bildungspraemie.info des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Sie Informationen und Beratungsangebote zum Thema Bildungsprämie. Im „Vorab-Check“ können Sie testen, ob Sie förderberechtigt sind.

Welche bundeslandspezifischen Fördermöglichkeiten gibt es?

In zahlreichen Bundesländern gibt es Programme zur finanziellen Förderung der beruflichen Weiterbildung, die sich vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleiner und mittlerer Unternehmen richten. Konkrete Beispiele für solche regionalen Förderprogramme sind:

  • Baden-Württemberg: Förderprogramm für Fachkurse
  • Bayern: Förderung von Beschäftigten aus kleinen und mittleren Unternehmen
  • Brandenburg: Bildungsscheck, Förderung individueller Qualifizierung für Beschäftigte
  • Bremen: Bremer Weiterbildungsscheck
  • Hessen: Qualifizierungsscheck Hessen
  • Niedersachsen: Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen (IWiN)
  • Nordrhein-Westfalen: Bildungsscheck
  • Rheinland-Pfalz: QualiScheck
  • Sachsen: Weiterbildungsscheck Sachsen
  • Schleswig-Holstein: Zukunftsprogramm Arbeit
  • Thüringen: Weiterbildungsscheck

Linktipp:

Übersicht über die Weiterbildungsangebote der Bundesländer

Die Bundesagentur für Arbeit stellt auf ihrer Website die unterschiedlichen Förderprogramme der 16 Bundesländer vor.

Inwiefern kann mich mein Arbeitgeber fördern?

Das hängt ganz von Ihnen und Ihrem Verhandlungsgeschick ab. Denn einen gesetzlichen Anspruch gibt es nicht. Doch in der Regel profitiert Ihr Arbeitgeber davon, wenn Sie sich weiterbilden, zum Beispiel weil Sie durch eine Weiterbildung neues Wissen in den Betrieb bringen, effizienter arbeiten oder neue Aufgaben übernehmen können. Zeigen Sie Ihrem Arbeitgeber also die Vorteile einer Weiterbildung auf. Die Förderung durch den Arbeitgeber kann dann folgendermaßen aussehen:

  • bezahlte Freistellung während der Weiterbildungsmaßnahme
  • Genehmigung von Sonderurlaub
  • Reduzierung der Arbeitszeit für die Dauer der Weiterbildung
  • Übernahme der Kosten für die Weiterbildung

Halten Sie die Vereinbarung mit dem Arbeitgeber schriftlich fest und achten Sie dabei auf eine Rückzahlungsklausel. Diese könnte Sie zur Rückzahlung der Weiterbildungskosten zwingen, falls Sie innerhalb eines vorab festgelegten Bindungszeitraums das Unternehmen verlassen. Anders sieht es übrigens aus, wenn der Arbeitgeber die Fortbildung verlangt. Dann muss er auch für alle Kosten aufkommen.

 VEREINBARKEIT VON BERUF UND FAMILIE

Wie kann ich Beruf und Familie (besser) miteinander vereinbaren?

Sie können

  • Ihre Ausbildung in Teilzeit absolvieren,
  • flexible Formen der Arbeitszeitgestaltung (Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Lernzeitkonten) mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren oder
  • sich mit jemandem eine Vollzeitstelle teilen („Jobsharing“).

Weitere Hinweise zur Ausbildung in Teilzeit finden Sie bei der Frage „Kann ich eine Ausbildung in Teilzeit machen?“. Über flexible Arbeitszeitmodelle und Jobsharing informieren Sie unsere „Linktipps“.

Linktipps:

Job, Weiterbildung und Familie: häufig gestellte Fragen

Das Webportal „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantwortet die wichtigsten Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten

Auf dem Webportal des Deutschen Gewerkschaftsbundes finden Sie allgemeine Informationen, aktuelle Berichte und Hinweise auf Veranstaltungen rund um das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

Familienwegweiser

Der Familienwegweiser ist ein Online-Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie finden hier unter anderem Formulare, einen Elterngeldrechner und ein FAQ.

Erfolgsfaktor Familie

Das Webangebot ist Teil des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es stellt die wichtigsten Informationen und Publikationen des Programms vor.

Flexible Arbeitszeitmodelle

Die Broschüre „Flexible Arbeitszeiten“ der Bundesagentur für Arbeit gibt einen Überblick über die gängigsten Formen zur Gestaltung der Arbeitszeit.

Kann ich eine Ausbildung in Teilzeit machen?

Ja, seit 2005 besteht die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung für junge Mütter und Väter gem. § 8 Berufsbildungsgesetz (BBiG). Folgende Varianten der Ausbildung in Teilzeit gibt es:

  • Teilzeitberufsausbildung ohne Verlängerung der Ausbildungszeit: Die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 und maximal 30 Wochenstunden.
  • Teilzeitberufsausbildung mit Verlängerung der Ausbildungszeit: Die Arbeitszeit beträgt einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 20 Wochenstunden.

Weitere Hinweise zum Thema „Ausbildung in Teilzeit“ finden Sie in unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Publikation „Ausbildung in Teilzeit – ein Gewinn für alle“

In der Publikation finden Sie ausführliche Informationen zum Thema „Ausbildung in Teilzeit“ sowie praktische Checklisten und Praxisbeispiele. Herausgegeben wurde die Publikation von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

Publikation „Ausbildung in Teilzeit – Finanzierungsmöglichkeiten des Lebensunterhaltes im Überblick“

Gesetzliche Grundlage, Ausbildungsvergütung und staatliche Förderungen: Die Publikation zeigt Ihnen, wie Sie mit einer Ausbildung in Teilzeit Ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Herausgegeben wurde die Publikation von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

Netzwerk Teilzeitberufsausbildung

Die Website des bundesweiten Netzwerks zur Teilzeitberufsausbildung bietet grundlegende Informationen sowie weiterführende Links zum Thema.

Wo finde ich Informationen zum Thema „duale Aus- und Weiterbildung“ für Menschen mit Behinderung?

Menschen mit Behinderungen werden grundsätzlich nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) in anerkannten Ausbildungsberufen in Betrieben ausgebildet. Ist dies jedoch wegen Art oder Schwere ihrer Behinderungen nicht möglich, erfolgt die Ausbildung nach besonderen Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung. Die Ausbildung wird dann in speziellen Ausbildungseinrichtungen durchgeführt und kann von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in unseren „Linktipps“.

Linktipps:

Aus- und Weiterbildung für Menschen mit Behinderungen

Auf dem Webportal der Bundesagentur für Arbeit finden Sie allgemeine Informationen und Broschüren zur Aus- und Weiterbildung für Menschen mit Behinderung.

Informationen zur Ausbildung für Menschen mit Behinderung

Grundlegende Informationen und eine umfangreiche Linksammlung zum Thema Ausbildung mit Behinderung finden Sie auf der Website des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

REHADAT

Das Webportal REHADAT zeigt Wege zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf. REHADAT ist ein Angebot des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln), gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Publikation „Zugangswege junger Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beruf“

Der 14. Band der Berufsbildungsforschung, herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, schildert unter anderem die Ausbildungs- und Arbeitssituation von Menschen mit Behinderung.